Unglück an Achterbahn „Taron“ Neue Erkenntnisse zum tödlichen Unfall im Phantasialand

Update | Brühl · Im Phantasialand ist am Montag bei Wartungsarbeiten an einer Achterbahn ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. Der Arbeitsschutz der Bezirksregierung Köln hat erste Erkenntnisse zum Unfallhergang.

Die Achterbahn „Taron“ im Phantasialand. Bei Wartungsarbeiten ist am Montag ein Mitarbeiter tödlich verunglückt.

Foto: Phantasialand

Im Phantasialand in Brühl ist am Montagnachmittag ein Mitarbeiter bei Wartungsarbeiten an der Achterbahn „Taron“ tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen des Arbeitsschutzes bei der Bezirksregierung Köln handelt es sich um einen Beschäftigten der technischen Abteilung des Phantasialandes, der von einer Bahn erfasst und schwer am Kopf verletzt wurde. Der Mitarbeiter sei kurze Zeit später am Unfallort verstorben, teilte die Pressestelle der Bezirksregierung am Dienstagvormittag auf GA-Anfrage mit.

Bei der Achterbahn "Taron" handelt es sich um einen sogenannten Multi-Launch Coaster, der mehrfach katapultartig beschleunigt und in der Themenwelt Mystery des Phantasialands angesiedelt ist. Laut Dirk Schneemann, Pressesprecher der Bezirksregierung, waren Fachleute des Arbeitsschutzes am Montag in dem Brühler Freizeitpark vor Ort, um erste Untersuchungen zum Unfallhergang vorzunehmen. Die Untersuchungen sollen noch andauern. Die Bezirksregierung stehe dazu im engen Kontakt mit dem Phantasialand und der Polizei. Weitere Informationen könnten zum momentanen Zeitpunkt nicht gegeben werden, so der Sprecher.

Bisherigen Angaben der Polizei zufolge handelt es sich bei dem Mitarbeiter um einen 43-Jährigen. Das Unglück ereignete sich kurz vor dem Saisonstart des Phantasialands. In dem Freizeitpark ist noch Winterpause. Eigentlich soll dieser an Gründonnerstag, 28. März, in die neue Saison starten. Eine Sprecherin des Phantasialands konnte auf GA-Anfrage am Dienstagmorgen noch nicht sagen, ob am Donnerstag wie geplant eröffnet werden kann. Sie bat um Verständnis, dass sie alle Umstände dieses traurigen Vorfalls erst einmal abklären müssten.