Schalke-Einzelkritik gegen Karlsruhe: Note 1 und Note 5 bei ...

5 Tage vor
ruhr24S04

Stand: 02.04.2024, 04:54 Uhr

Von: Christian Keiter

S04-Angreifer Yusuf Kabadayi machte kein gutes Spiel gegen den Karlsruher SC. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Schalke 04 lässt gegen den Karlsruher SC zu viele Torchancen liegen und tritt im Abstiegskampf auf der Stelle. Die Einzelkritik zum Spiel.

Schalke - Figure 1
Foto ruhr24.de

Gelsenkirchen – Vor allem im ersten Durchgang war mehr drin: Schalke 04 kommt gegen den KSC nicht über ein 0:0 hinaus. Alle Noten in der S04-Einzelkritik von RUHR24.

Schalke-Einzelkritik gegen Karlsruhe: Note 1 und Note 5 bei Nullnummer

Marius Müller: Erstmals nach knapp 20 Minuten durch einen Wanitzek-Freistoß gefordert. Zwei starke Szenen in Folge gegen Nebel (66.) und Zivzivadze (67.) in einer Druckphase der Karlsruher. Immer zur Stelle, wenn er gefordert war. Das verdient das Prädikat „sehr gut“. Note: 1,5

Cedric Brunner: Starke Flanke auf Topp nach 15 Minuten. Auch sonst offensiv sichtbarer als bei vergangenen Auftritten. Defensiv lange aufmerksam, ehe den Schweizer nach und nach die Kräfte verließen. Matriciani ersetzte ihn leicht angeschlagen. Note: 3

Schalke-Einzelkritik gegen Karlsruhe: S04-Defensive steht weitgehend stabil

Tomas Kalas: Im ersten Durchgang solide, wenngleich selten gefordert. Zu Beginn des zweiten Durchgangs einmal von Nebel rutschen geschickt. Gegen Zivzivadze bügelte der Tscheche seine eigene Passivität selbst aus. Dass sich der Flitzer ausgerechnet ihn für eine Umarmung aussuchte, sorgt höchstens für eine gute B-Note. Note: 3,5

Marcin Kaminski: Hatte seine erste gute Szene in der Offensive nach einer einstudierten Eckstoß-Variante (5.). Allerdings: Auch defensiv war der viel gescholtene Innenverteidiger heute in guter Verfassung und verdiente sich die weiße Weste. Note: 3

S04 und KSC trennen sich torlos: Note 5 für Kabadayi in der Einzelkritik

Derry Murkin: Ließ sich nach 35 Minuten für eine Grätsche von der Nordkurve feiern. Verlor ansonsten heute jedoch ungewöhnlich viele Zweikämpfe. Bestraft wurde das vom KSC aber nicht. Note: 4

Paul Seguin: Sah früh die Gelbe Karte (21.), verstrickte sich danach jedoch in keine weitere brenzlige Situation. Übernahm die Rolle des weitgehend unauffälligen Ballverteilers, ohne dabei jedoch herauszustechen. Note: 3,5

Schalke - Figure 2
Foto ruhr24.de

Yusuf Kabadayi: Ein überschaubarer Auftritt der Bayern-Leihgabe. Kabadayi hatte nur wenige Szenen und konnte offensiv entsprechend kaum Impulse setzen. Auch die Pass- und Zweikampfquoten waren nur wenig berauschend. Machte in der Schlussphase richtigerweise für Churlinov Platz. Note: 5

Schalke 04 belohnte sich gegen den KSC trotz zahlreicher Torchancen nicht. © Tim Rehbein/RHR-FOTOSchalke-Einzelkritik gegen Karlsruhe: Karaman erneut der beste Feldspieler

Kenan Karaman: Zeigte mit seiner ersten starken Einzelaktion nach 26 Minuten einmal mehr, warum er der beste Spieler im Kader von Schalke 04 ist. Zehn Minuten vor der Pause folgten zwei gute Chancen per Fuß und Kopf aufeinander. Im zweiten Durchgang wie die gesamte Schalker Mannschaft etwas weniger präsent, aber dennoch erneut Dreh- und Angelpunkt der königsblauen Offensivbemühungen. Note: 2

Thomas Ouwejan: Starke Rettungsaktion in der Anfangsphase. Ließ nach 18 Minuten den Querbalken zittern. Von dort schlug der Ball hinter der Torlinie ein, doch Karaman stand zuvor im Abseits. Muss (!) fünf Minuten vor der Pause frei vor Drewes stehend die Führung erzielen. Dennoch einer der besten Saisonauftritte des Niederländers. Note: 2,5

Keke Topp: Muss seinen Kopfball nach einer Viertelstunde auf das Tor bringen. Funktionierte im Dreieck mit Terodde und Karaman ansonsten ordentlich. In puncto Entscheidungsfindung ist allerdings immer mal wieder zu sehen, dass der 20-Jährige noch am Anfang seiner Karriere steht. Nach einer knappen Stunde ausgewechselt. Note: 4

S04-Newsletter abonnieren:

Jetzt anmelden: Der kostenlose S04-Newsletter von RUHR24 versorgt dich täglich mit den Top-News zu deinem Lieblingsverein.

Schalke-Einzelkritik gegen Karlsruhe: Auch Terodde findet kein Durchkommen

Simon Terodde: Seine ersten zwei Abschlüsse nach sechs und zwölf Minuten nahm Drewes problemlos auf. Ein Kopfballversuch in Rücklage nach Flanke von Seguin war schwierig zu verwerten. Guter Auftritt des Stürmers, der heute allerdings Teil einer zu ineffizienten Schalker Offensive war. Note: 3

Bryan Lasme: Kam in der 64. Minute für Topp auf den Rasen und bekam Gelegenheit, sein Tempo auszuspielen. Daraus entstand allerdings nicht viel. Note: 4

Darko Churlinov: Kam in der 69. Minute für Kabadayi ins Spiel und bleibt in der Einzelkritik ohne Note.

Kenan Karaman war neben Marius Müller erneut der beste Schalker. © Tim Rehbein/RHR-FOTOSchalke-Einzelkritik gegen den KSC: Ouedraogo nur als Joker von der Bank

Henning Matriciani: Ersetzte den angeschlagenen Brunner in der Schlussphase und versuchte sein Glück in der Folge einmal aus der Distanz. Der Ball flog jedoch über das Tor. Ohne Note

Blendi Idrizi: Übernahm in den Schlussminuten für Ouwejan. Ohne Note

Assan Ouedraogo: Ersetzte Kapitän Terodde in den letzten Minuten und brachte noch einmal etwas Schwung in die Partie. Darf sich in der kommenden Woche wohl auf einen Startelf-Platz freuen. Ohne Note

Auch interessant
Mehr lesen
Ähnliche Nachrichten