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Vulkane spucken Asche und Gestein

Seit 2010 ist der Vulkan Sinabung auf Sumatra wieder aktiv. Nun stieß er erneut eine kilometerhohe Aschesäule aus. Gefahr für die Anwohner bestehe nicht, teilten die Behörden mit. Auch auf Java kam es zu einem Ausbruch.

Stand: 02.03.2021 08:48 Uhr

Seit 2010 ist der Vulkan Sinabung auf Sumatra wieder aktiv. Nun stieß er erneut eine kilometerhohe Aschesäule aus. Gefahr für die Anwohner bestehe nicht, teilten die Behörden mit. Auch auf Java kam es zu einem Ausbruch.

In Indonesien sind zwei Vulkane ausgebrochen. Auf der Insel Sumatra stieß der Sinabung eine etwa fünf Kilometer hohe Aschesäule aus, teilte der geologische Dienst des südostasiatischen Landes mit. Nach Angaben eines örtlichen geologischen Instituts wurden 13 Eruptionen gezählt.

Zudem sei ein sogenannter pyroklastischer Strom - ein Gemisch aus heißer Asche, Gasen und Gesteinsstücken - die Hänge des Vulkans heruntergelaufen. Verletzte oder Schäden gab es nach ersten Berichten nicht.

Seit 2010 ist der Vulkan Sinabung wieder aktiv. Trotz der neuen Ausbrüche ... Bild: EPA

wollen die Behörden das Gebiet nicht evakuieren. Bild: AFP

Eruptionen nach 400 Jahren

Die Anwohner wurden angewiesen, den Krater in einem Umkreis von fünf Kilometern zu meiden. Wegen der erhöhten vulkanischen Aktivität wurde das Gebiet in den vergangenen Jahren nicht genutzt.

Evakuierungsmaßnahmen wurden nicht angeordnet, auch der Flugverkehr war nicht beeinträchtigt. "Es gibt keinen Hinweis auf eine mögliche zunehmende Gefahr", teilte das geologische Institut mit. 

Der etwa 2460 Meter hohe Sinabung liegt rund 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Medan. Nachdem er 400 Jahre ruhig gewesen war, ist er seit 2010 wieder sehr aktiv. 2014 starben 16 Menschen bei einem seiner Ausbrüche, 2016 gab es sieben Tote. Zehntausende mussten dabei in Sicherheit gebracht werden.

Auf der indonesischen Insel Sumatra bricht der Vulkan Sinabung aus

tagesschau 09:00 Uhr, 2.3.2021

130 aktive Vulkane

Auch der Vulkan Merapi auf der Insel Java habe erneut glühende Asche und Gestein herausgeschleudert, berichteten die Behörden. Das Gemisch sei zwei Kilometer weit die Hänge auf der Südwestseite des Bergs heruntergelaufen.

Der knapp 3000 Meter hohe Merapi ist Indonesiens aktivster Vulkan. Er liegt etwa 35 Kilometer nördlich der Großstadt Yogyakarta. Bei einem schweren Ausbruch 2010 waren mehr als 340 Menschen getötet worden, Zehntausende flohen.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. In dem Inselstaat gibt es fast 130 aktive Vulkane.

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