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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Sixt hat das Corona-Jahr 2020 inklusive seines aufgegebenen Geschäftsbereichs Leasing mit einen kleinen Nettogewinn von 2,0 Millionen Euro abgesc...

Sixt hat das Corona-Jahr 2020 inklusive seines aufgegebenen Geschäftsbereichs Leasing mit einen kleinen Nettogewinn von 2,0 Millionen Euro abgeschlossen - verglichen mit 246,8 Millionen Euro im Vorjahr. Der Autovermieter legte am Morgen erste Eckdaten vor, nachdem am Vorabend der Generationswechsel an der Spitze verkündet worden war. Der 76-jährige Firmenpartriarch Erich Sixt übergibt im Juni den Vorstandsvorsitz an seine beiden Söhne.

Amazon gibt es jetzt auch in Polen

Amazon gibt es jetzt auch in Polen: Der US-Onlinekonzern startete seine Seite Amazon.pl mit einem Angebot von "über 100 Millionen Produkten". Deutschlands Nachbar mit 38 Millionen Einwohnern war bislang eines der letzten grossen europäischen Länder ohne eigenständiges Amazon-Angebot. Bislang existierte lediglich eine polnischsprachige Sektion auf der deutschen Amazon-Website.

Danone-Chef Faber auf Druck von Aktionären entmachtet

Der Chef des internationalen Lebensmittelkonzerns Danone, Emmanuel Faber, wird auf Druck von Aktionären entmachtet: Er soll die Verantwortung für das Tagesgeschäft verlieren, sobald ein neuer Konzernchef gefunden ist, wie der Verwaltungsrat von Danone am Montagabend am Hauptsitz in Paris mitteilte. Innerhalb eines Jahres hatte der Konzern ein Viertel seines Börsenwerts verloren.

Flutter Entertainment 2020 operativ den über Erwartungen

Beim britischen Wett- und Onlinespielkonzern Flutter Entertainment ist der Vorsteuergewinn 2020 nach Abschreibungen sowie Restrukturierungskosten im Volumen von 573 Millionen Pfund bis auf 1 Million Pfund zusammengeschnurrt. Für 2019 hatte das im FTSE 100 notierte Unternehmen noch vor Steuern noch 135,7 Millionen Pfund verdient. Der Eigner von Glückspielmarken wie FanDuel, Paddy Power, Betfair und PokerStars hat seinen Umsatz mit Hilfe der im Mai vergangenen Jahres zugekauften kanadischen Stars Group unterdessen von 2,14 auf 4,14 Milliarden Pfund mehr als verdoppelt.

Lindt & Sprüngli versüsst schwache Zahlen mit Aktienrückkäufen

Die Pandemie hat dem Schweizer Schokoladenfabrikanten Lindt & Sprüngli im vergangenen Jahr einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang beschert. Dank eines starken Cashflows können sich die Aktionäre aber über eine höhere Dividende und ein Aktienrückkaufprogramm von 750 Millionen Franken freuen. 2021 will der Konzern wieder wachsen.

Rio Tinto erhält hohe Steuerforderung - Anfechtung geplant

Rio Tinto hat von den australischen Finanzbehörden eine geänderte Steuerrechnung über 359,4 Millionen Australische Dollar (231,7 Millionen Euro) bekommen, die neben Primärsteuern auch Zinsforderungen über 47,1 Millionen Dollar beinhaltet. Das Bergbauunternehmen kündigte an, die Veranlagung anzufechten, wird dessen ungeachtet aber entsprechend der üblichen Praxis die Hälfte der geforderten Primärsteuer im Voraus zahlen.

Swiss Life erhöht trotz Gewinnrückgang Dividendenvorschlag

Die Swiss Life Holding hat im vergangenen Jahr etwas weniger verdient. Der Rückgang war vor allem Sondereffekten geschuldet, wie der Schweizer Lebensversicherer mitteilte. Der Verwaltungsrat will der Hauptversammlung eine um 5 Prozent höhere Dividende von 21 Franken je Aktie vorschlagen.

Teamviewer übernimmt Augmented-Reality-Spezialisten Upskill

Teamviewer verstärkt sich mit einem Zukauf in den USA im Bereich der Augmented Reality (AR). Wie der im MDAX und TecDAX notierte Softwarekonzern mitteilte, übernimmt er das US-Unternehmen Upskill. Einen Kaufpreis nannte Teamviewer nicht.

Volvo will bis 2030 rein elektrisch werden

Der Autohersteller Volvo will ab 2030 nur noch reine Elektroautos verkaufen. Wie die Volvo Car Corp mitteilte, sollen sämtliche Modelle mit konventionellem Verbrenner- als auch mit Hybrid-Antrieb bis zum Ende des Jahrzehnts aus dem Programm genommen werden. Nach den Plänen von Volvo Cars - mittlerweile im Besitz der chinesischen Zhejiang Geely Holding Group - sollen reine Elektroautos bereits 2025 die Hälfte des Absatzes ausmachen. Die andere Hälfte soll aus Hybrid-Fahrzeugen bestehen.

Zumtobel macht Gewinn - langsamer Aufwärtstrend

Der österreichische Lichtkonzern Zumtobel hat im dritten Quartal bei weiterhin rückläufigen Umsätzen operativ weniger verdient und unter dem Strich wieder einen Gewinn erzielt. Der Konzern ist verhalten zuversichtlich für das Schlussquartal des bis Ende April laufenden Geschäftsjahres. Es sei ein anhaltender, langsamer Aufwärtstrend zu beobachten.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 02, 2021 07:02 ET (12:02 GMT)

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