Leipzig-Houston: Partnerstädte vertiefen Wirtschaftskontakte ...

28 Tage vor
UEFA EURO 2024

Eine wachstumsstarke Life Science-Branche und ein innovatives Forschungs-Ökosystem – sowohl in Leipzig als auch im amerikanischen Houston sind dies wirtschaftliche Schwergewichte. Künftige Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit lotete jüngst eine Wirtschaftsdelegation aus Leipzig unter Leitung von Bürgermeister Clemens Schülke aus, die von der Stadt Leipzig (Amt für Wirtschaftsförderung, Referat Internationale Zusammenarbeit) mit dem Branchenverband Biosaxony e.V. organisiert wurde. 

Ziele der Leipziger Delegation waren führende Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Gesundheitsbranche von Houston. So thematisierten die Gespräche im weltweit führenden Krebsforschungszentrum Texas Medical Center (TMC) sowie im MD Anderson Cancer Center neueste Methoden der Krebsbehandlung. Am Baylor College of Medicine und an der Texas A&M University standen Zell- und Gentherapie sowie Infektionsforschung und antimikrobielle Resistenzen im Mittelpunkt. Neuartige Ausbildungs- und Studienprogramme in der Biomedizin, Bioinformatik und Datensicherheit vervollständigten außerdem das Themenspektrum.

Reisehöhepunkt war ein Abendempfang mit dem neuen Oberbürgermeister von Houston, John Whitmire, den die Houston-Leipzig Sister City Association ausgerichtet hatte. Hier standen insbesondere die vom städtischen Referat Internationale Zusammenarbeit federführend begleitete 30-jährige Städtepartnerschaft und die bisherige enge Zusammenarbeit zwischen beiden Städten im Fokus.

Delegation besucht UEFA EURO 2024 in Leipzig

Bereits vereinbart ist ein Gegenbesuch der amerikanischen Städtepartner: So wird eine Delegation zur Fußball-Europameisterschaft in Leipzig erwartet. Hintergrund ist die in zwei Jahren in Houston ausgetragene Fußball-Weltmeisterschaft, für welche die Delegation Eindrücke und Erkenntnisse Leipzigs mit dem europäischen Großereignis sammeln möchte. Gäste aus Houston werden außerdem das Lichtfest am 9. Oktober 2024 besuchen, um die Leipziger Friedliche Revolution vor 35 Jahren zu feiern.

Clemens Schülke, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Arbeit und Digitales: „Unsere beiden Städte verbindet viel: 30 Jahre währende Freundschaft, die viele engagierte Menschen auf beiden Seiten des Ozeans mit viel Herzblut pflegen. Mit dieser Mission stoßen wir eine wirtschaftliche Zusammenarbeit an: Im Bereich Gesundheitswirtschaft und Biotechnologie. Wir können viel von Houston lernen, aber bringen auch viel mit. Unser Cluster in Leipzig wächst seit Jahren erfolgreich.“

Delegationsteilnehmer waren unter anderem: Universitätsmedizin Leipzig, Fraunhofer IZI, SpinLab, Germany Trade & Invest (GTAI), Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), Invest Region Leipzig GmbH (IRL) sowie Leipziger Unternehmen der Medizintechnik, Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft.

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