Heidenheims Tim Kleindienst: Das Rundumpaket der ersten ...

Tim Kleindienst

Bereit für höhere Aufgaben? Heidenheims Tim Kleindienst bleibt zurückhaltend. Bild: AFP

Kopfballstark, gute Schusstechnik und ein an Unermüdlichkeit grenzendes Laufpensum: Beim überraschend starken Aufsteiger 1. FC Heidenheim sind sie froh über Tim Kleindienst, ihren Torjäger vom Dienst.

Gegen die Großen trifft er am liebsten: drei Treffer in den Begegnungen mit dem VfB Stuttgart, ein Tor gegen Bayer 04 Leverkusen, eines gegen Borussia Dortmund und drei Treffer in zwei Bundesligaspielen gegen den FC Bayern München. Macht für Tim Kleindienst zusammen acht von bisher elf Toren in dieser ersten Bundesligasaison des 1. FC Heidenheim. Acht aus elf: Sie bescherten dem im sicheren Mittelfeld auf Platz zehn geführten Klub von der Ostalb neun seiner 33 Punkte. Kleindienst, der 1,94 Meter lange Mittelstürmer aus der brandenburgischen Kleinstadt Jüterborg, hat zur neuen Größe des schwäbischen Emporkömmlings entscheidende Tatbeiträge geliefert.

Der Zweitligaschützenkönig der vorigen Aufstiegssaison (25 Treffer) wäre nicht er selbst und schon gar kein Spieler unter der Obhut der Heidenheimer Trainerautorität Frank Schmidt, wenn er seinen Anteil an dem erstaunlichen Erstligaeinstand des Neulings über Gebühr hervorheben würde. Also vergisst der Stürmer in keinem Interview über den erstaunlichen Aufschwung seines Klubs, gekoppelt an eine genauso erstaunliche Furchtlosigkeit gegenüber den Großen der Bundesliga, darauf hinzuweisen, dass er ja auch von den Zulieferdiensten seiner Kollegen, allen voran Jan-Niklas Beste, profitiere. Beste, der Nationalspieler in spe, beherrscht die Kunst, dem Kollegen Kleindienst die Bälle passgenau auch aus größerer Distanz zu servieren. Und Kleindienst beherrscht die Gabe, sich in der Zwischenzeit freizulaufen und aus fabelhaften Vorlagen Tore zu machen. Wie vor rund einer Woche beim 3:3 nach 0:2-Rückstand in Stuttgart und auch am Samstag beim 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand gegen die großen Bayern.

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