WM 2022 – Deutschland unterliegt Japan - die Pressestimmen: »Der Fall der Götter«

WM 2022 – Deutschland unterliegt Japan - die Pressestimmen: »Der Fall der Götter«

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel bei der Weltmeisterschaft in Katar trotz zahlreicher Torchancen verloren. Gegen Japan unterlag die DFB-Auswahl, die lange Zeit überlegen schien, spät 1:2 (1:0). Die internationalen Medienreaktionen.

Italien:

»La Repubblica«: »Der Fall der Götter: Nach Argentinien stürzt auch Deutschland ab.«

»Gazzetta dello Sport«: »Deutschlands Harakiri: Japan gelingt der Coup und gewinnt 2:1 nach einer Aufholjagd.«

Spanien:

»Marca«: »Japan macht Deutschland sprachlos. Die Deutschen protestieren gegen Diskriminierung, und den Japanern gelingt ein Paukenschlag.«

»As«: »Deutsches Harakiri. Flicks Team war nicht in der Lage, ein Spiel einzusacken, das es unter Kontrolle hatte. Der japanische Kampfgeist sorgte für die zweite große Überraschung dieser WM.«

»Sport«: »Vor dem Debüt gegen Spanien versetzt Japan dem deutschen Team einen schweren Schlag.«

»Mundo Deportivo«: »Japan stürzt Deutschland in der Spanien-Gruppe! Der japanischen Auswahl gelingt ein historischer Sieg gegen den viermaligen Weltmeister.«

»El País«: »Flicks Wechsel lassen Deutschland gegen Japan zerbröckeln. Die deutsche Mannschaft hatte sich klar durchgesetzt, bis der Trainer durch den Austausch von Gündogan und Musiala durch Goretzka und Götze die Japaner aufholen ließ.«

Schweiz:

»Blick«: »Da bleibt einem die Spucke weg. Statt mit einem lockeren Sieg in die WM zu starten, liegt bei Deutschland bereits nach 90 Minuten in Katar alles im Argen. (...) Japan schafft die Sensation. Und lässt ganz Deutschland sprachlos zurück.«

Niederlande:

»Algemeen Dagblad«: »Deutschland macht Eindruck mit Statement, aber lässt seine Beine nicht sprechen und geht gegen Japan unter. Deutschland hinterließ am Mittwoch nur vor dem Spiel gegen Japan Eindruck. Mit einem krachenden Statement gegen die Fifa gaben die Spieler eine deutliche Botschaft ab. Das Auftreten danach war dann sehr viel weniger überzeugend. Was bedeutete: Genau wie vor vier Jahren erlebte die Mannschaft wieder einen missglückten Start, dieses Mal mit dem 1:2 gegen Japan.«

Großbritannien:

»The Sun«: »Die Mexikaner haben ihnen vor vier Jahren zum Abschied gewunken. Und als die mexikanische Welle durch das Chalifa-Stadion schwappte, könnte Deutschland dank der japanischen Super-Auswechselspieler wieder schnell auf dem Heimweg sein.«

»Daily Mirror«: »Ein weiterer Tag, ein weiterer WM-Schock. Deutschland reiste als einer der Turnierfavoriten nach Katar, doch zwei Bundesligaspieler, Ritsu Doan und Takuma Asano, trafen in der zweiten Halbzeit innerhalb von acht Minuten und brachten Hansi Flicks Team nach nur einem Spiel an den Rand des Ausscheidens.«

»The Guardian«: »Der erste Sieg Japans gegen Deutschland hat die Weltmeisterschaft erschüttert und war der Lohn für Hajime Moriyasus Mut.«

USA:

»Washington Post«: »Japans 2:1-Sieg gegen Deutschland nach 0:1-Rückstand reicht nicht an das Wunder vom 2:1 Saudi-Arabiens gegen Argentinien heran, aber es hat der WM einen weiteren Schatz geliehen.«

»New York Times«: »Dies sind die Tage an denen die Mächtigen fallen. An Tag drei der WM wurde Argentinien nach einer züchtigenden Niederlage taumelnd zurückgelassen. An Tag vier war Deutschland dran. Ein weiterer der Turnierfavoriten wurde geschockt und gedemütigt von einem vermeintlichen Punktelieferanten.«

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