Cristiano Ronaldo: Geht er nach der WM für Hunderte Millionen nach Saudi-Arabien?

Cristiano Ronaldo: Geht er nach der WM für Hunderte Millionen nach Saudi-Arabien?

Bei der WM sorgt er für Aufsehen, bei Manchester United wurde er abserviert. Superstar Ronaldo sucht einen neuen Klub – und hat angeblich ein Mega-Angebot.

Am Montagabend beim 2:0 Portugals gegen Uruguay zeigte Cristiano Ronaldo mal wieder, wie verbissen er nach wie vor ist. Das Tor zum 1:0 wurde seinem Mitspieler Bruno Fernandes gutgeschrieben. Ronaldo bestand vehement darauf, dass er den Ball noch mit seinem Kopf touchiert habe und ihm deshalb der Treffer zugeschrieben werden müsse.

Eine Szene, die exemplarisch dafür steht, wie ehrgeizig der 37-Jährige nach wie vor ist. Um so gespannter dürfen Fußballfans darauf sein, für welchen Verein "CR7" nach der WM auflaufen wird, wenn er nicht sogar seine Karriere beendet. Unter anderem stehen ein Wechsel innerhalb der Premier League, aber auch Optionen wie die schwächeren Ligen Saudi-Arabiens, Australiens und der USA im Raum.

Fakt ist: Konkret sind nur sehr wenige Optionen. Ob diese Ronaldo wirklich gefallen, ist fraglich. Eine detaillierte Analyse der verschiedenen Möglichkeiten für Cristiano Ronaldo nach der Fußball-WM 2022 in Katar.

Saudi-Arabien (Al-Nassr)

Wenn Ronaldo zum Ende seiner Karriere noch einmal richtig abkassieren möchte, muss er das Angebot vom saudi-arabischen Verein Al-Nassr annehmen. Wie das amerikanische TV-Netzwerk "CBS Sports" berichtet, hat ihm der Verein einen Vertrag für mindestens drei Jahre angeboten. Dabei soll er etwa 75 Millionen Dollar, also ungefähr 72 Millionen Euro, im Jahr verdienen.

Die "Marca" berichtet sogar, dass Ronaldo inklusive Werbevereinbarungen etwa 200 Millionen Euro pro Saison erhalte. Außerdem stehe CR7 schon recht kurz vor der Vertragsunterschrift. Demnach soll sich der 37 Jahre alte Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft mit dem Verein auf einen Vertrag über zweieinhalb Jahre geeinigt haben, wie die spanische Zeitung am Mittwoch berichtet.

Bereits im Sommer hatte er ein Angebot aus Saudi-Arabien erhalten.
Der Europameister von 2016 könnte in Saudi-Arabien also richtig viel Geld verdienen. Das sportliche Niveau der Liga ist im europäischen Vergleich aber eher bescheiden.

Premier League

Arsenal hat Gabriel Jesus, Manchester City hat Erling Haaland, Tottenham hat Harry Kane und Liverpool hat 80-Millionen-Neuzugang Darwin Núñez. Bei all diesen vier Klubs ist es entsprechend sehr unwahrscheinlich, dass Ronaldo eine Option ist.

Somit bleiben nur ein Topverein, Chelsea, sowie Scheich-Klub Newcastle United als Optionen übrig. Chelsea soll laut Medienberichten vom britischen "Telegraph" und der spanischen Tageszeitung "AS" kein Interesse haben. Bei Newcastle hatte die spanische "Marca" zunächst berichtet, dass der Verein an Ronaldo interessiert sein soll. Der "Telegraph" und das Onlineportal "90min" dementierten dieses Gerücht aber und stellten klar, dass Newcastle kein Angebot für Ronaldo abgeben werde.

Dass Ronaldo in der Premier League bleibt, scheint also sehr unwahrscheinlich zu sein. Außer, es gibt ein Überraschungsangebot von einem der genannten Vereine oder einem Klub, den keiner auf dem Zettel hat.

Ligue 1 (PSG)

Aus der französischen Ligue 1 käme wohl nur Paris Saint-Germain als neuer Arbeitgeber für Ronaldo in Frage. Allerdings hat der Verein wohl kein Interesse daran, den fünfmaligen Champions-League-Sieger mit Weltstar Lionel Messi zusammenzubringen. Das berichtet die spanische "AS". Demnach habe der Verein eine Verpflichtung Ronaldos abgelehnt. Mit Messi, Neymar und Kylian Mbappé hat PSG auch bereits drei Offensivstars mit absolutem Stammplatzanspruch.

La Liga (Real Madrid)

Die katalanische Zeitung "Sport" berichtete zunächst, dass Ronaldos Berater, Jorge Mendes, mit Real Madrid gesprochen habe und eine sechsmonatige Rückkehr der Vereinslegende zu Real Madrid angeboten habe. Der Grund dafür sei, dass unklar sei, wie lange Karim Benzema verletzt ausfalle. Die "AS" stellte aber wenig später klar, dass Real eine Grundsatzentscheidung bei Ronaldo getroffen habe. Eine Rückkehr sei demnach keine Option.

Auch die anderen Klubs aus La Liga haben wohl kein Interesse an Ronaldo. Barcelona hat Robert Lewandowski, zudem ist ein Wechsel auch wegen der Rivalität zwischen Barça und Real wohl keine Möglichkeit. Atletico-Trainer Diego Simeone soll einen Transfer laut dem spanischen Portal "Fichajes" auch bereits abgelehnt haben.

Bundesliga (Bayern/BVB)

Auch mit den beiden Topklubs der Bundesliga wurde und wird Cristiano Ronaldo immer wieder in Verbindung gebracht. Die Bosse der beiden Vereine haben allerdings schon mehrmals klargestellt, dass ein Transfer von Ronaldo keine Option sei.

Britische Medien hatten zuletzt behauptet, dass Bayern sich mit Ronaldos Berater Jorge Mendes getroffen habe. Die Münchner dementierten. Oliver Kahn stellt bei "Sky" klar: "Wir alle schätzen ihn, da gibt es keine Diskussion, wir alle lieben Cristiano Ronaldo, aber das ist etwas, was nicht in unsere Idee passt." Auch nach t-online-Informationen ist ein Winter-Transfer von Ronaldo zu Bayern kein Thema.

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