17. November 2022

Hamilton konnte nicht fassen, was beim Finale 2021 geschah: „Ich dachte mir, dass sie mich auf keinen Fall betrügen werden.“Hamilton konnte nicht fassen, was beim Finale 2021 geschah: „Ich dachte mir, dass sie mich auf keinen Fall betrügen werden.“ © AFP/Jebreili

Am Wochenende kehrt Lewis Hamilton zum Saisonfinale 2022 an jenen Ort zurück, wo im Vorjahr eines der meist diskutierten Formel-1-Rennen der Geschichte über die Bühne ging.

Statt in Abu Dhabi den historischen achten WM-Titel in Händen zu halten, saß Hamilton am 12. Dezember 2021 fast ohnmächtig in seinem Mercedes, fühlte sich betrogen.

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„Ich hatte keine Kraft mehr. Ich würde sagen, das war einer der schwierigsten Momente, die ich seit langer, langer Zeit erlebt habe“, erzählte der Brite über jene letzte Runde in der ihm eine höchst umstrittene Entscheidung von Ex-Renndirektor Michael Masi die WM kostete.

Durch Landsmann ersetzt

„Ich dachte mir, dass sie mich auf keinen Fall betrügen werden. Das ist unmöglich, das wird nicht passieren, ganz sicher nicht“, erinnerte sich Hamilton, doch seine „schlimmsten Befürchtungen wurden lebendig“ und Max Verstappen (Red Bull) jubelte über seinen ersten WM-Triumph.

Freuen durfte sich indes Nico Hülkenberg (35), der anstelle seines deutschen Landsmanns Mick Schumacher 2023 im Haas-Cockpit Platz nimmt, über sein Comeback. Der Rheinländer hat die Routine von 181 Rennen in der Motorsport-Königsklasse, kam dabei aber nie aufs Podest — Negativrekord der Formel 1.

„Ich werde hart darum kämpfen, auf die Startaufstellung zurückzukehren“, kommentierte Schumacher sein Aus nach zwei Jahren beim Team-Haas.