Golddiebstahl in Manching: Ein Ort im Schockzustand

Am Tag nach dem spektakulären Diebstahl im Kelten-Römer-Museum gibt es erste Erkenntnisse: Die Einbrecher brauchten nur neun Minuten, um den Goldschatz zu ...
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Golddiebstahl:Manching im Schockzustand

23. November 2022, 12:59 Uhr

Lesezeit: 4 min

Golddiebstahl: Eine zerbrochene Vitrine im Kelten-Römer-Museum.

Eine zerbrochene Vitrine im Kelten-Römer-Museum.

(Foto: Christof Stache/AFP)

Am Tag nach dem spektakulären Diebstahl im Kelten-Römer-Museum gibt es erste Erkenntnisse: Die Einbrecher brauchten nur neun Minuten, um den Goldschatz zu stehlen. Dass Telefon und Internet noch immer weg sind, wiegt leicht gegen den eigentlichen Verlust.

Von Lisa Schnell, Manching

Die Glassplitter liegen noch auf dem Boden, sie knirschen unter den Schuhen der Journalisten. In der runden, in den Boden eingelassenen Vitrine scheinen noch die Lichter, nur glitzert dort nichts mehr. Die dicke Panzerglasscheibe, die das Gold schützen sollte, ist zerborsten. Wie ein riesiges Spinnennetz ziehen sich die Risse durch das Glas. Dort, wo die Diebe sie zertrümmert haben, ist nur noch weißes Pulver übrig. Und dort, wo eigentlich der Goldschatz von Manching liegen sollte, der Grund, warum es das Museum überhaupt gibt, herrscht gähnende Leere.

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