Musikvideo „Adieu“ von Rammstein: Löst sich die Band bald auf? Neue Interpretation des Clips gibt den Fans Hoffnung

Till Lindemann, der Frontmann von Rammstein ,beim Konzert der Band in Warschau.

Till Lindemann, der Frontmann von Rammstein ,beim Konzert der Band in Warschau. Rammstein/Jens Koch

Es ist nicht einmal 24 Stunden her, dass das neue Musikvideo „Adieu“ von Rammstein Premiere feierte. Doch schon jetzt ist klar: Es dürfte einigen Fans der Band schlaflose Nächte bereitet haben. Denn das bildgewaltige Meisterwerk bietet, wie viele Produktionen der Berliner Band, Raum für Interpretationen. Im Netz wird nun eifrig diskutiert: Bedeuten die versteckten Botschaften im Clip wirklich, dass die Band die Karriere beendet, dass die Rocker in Rente gehen?

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Das suggeriert schon der Titel: Als der Song auf der neuen Platte „Zeit“ erschien, betrachteten viele den Hit als Abschiedssong. Und auch das Video hinterlässt, was das betrifft, einen bleibenden Eindruck. Denn hier vernichten sich die Stars um Frontmann Till Lindemann in mehreren Sequenzen selbst – und sprengen die Ketten, die sie auf einer großen Bühne gefangen halten.

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Rammstein sagt Adieu: Ist dieses Video das Ende der Band?

Die Bilder haben eine klare Aussage, könnte man auf den ersten Blick denken. Es sieht nach Abschied aus – und danach, dass die Rocker ihre Bühnen-Karriere beenden. Doch es gibt auch eine ganz andere Interpretation – eine, die suggeriert, dass die Band auf keinen Fall die Karriere an den Nagel hängen wird. Weil sie die Zeiten, in denen es den Gedanken ans Aufhören gab, überwunden haben!

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Die erste markante Sequenz: Die Rocker kämpfen sich durch das Opernhaus, liefern sich eine Schießerei mit dem Sicherheitspersonal, entdecken eine versteckte Kammer, in der sich Klone der Musiker befinden, in Glas-Röhren eingeschlossen. Interessant: An der Metalltür steht der Schriftzug „Mutter“ – ein Hinweis auf das dritte Album der Band. Überliefert ist heute, dass sich die Band aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bei der Produktion der Platte beinahe aufgelöst hätte.

Till Lindemann ist der Frontmann von Rammstein.

Till Lindemann ist der Frontmann von Rammstein. dpa/Malte Krudewig

Nur: Nun sind im Raum „Mutter“ die Bandmitglieder konserviert – und ihre heutigen Versionen marschieren hinein – und fackeln mit einem Benzinkanister ihre Klone ab. Verabschieden sie sich damit nicht, wie viele glauben, von der Band, von sich selbst – sondern vom Gedanken, sich aufzulösen? Es ist eine Interpretation, die auch zu einer Aussage von Gitarrist Paul Landers passen könnte: Bei einem Treffen mit einem Fan vor einem der Konzerte auf der Europa-Tour habe er angegeben, „Adieu“ sei kein Abschied , denn alle Mitglieder hätten noch viel Spaß mit Rammstein.

Hat das Video Adieu von Rammstein eine ganz andere Bedeutung?

Doch viele Fans sehen es anders. Dafür sorgt vor allem die nächste Sequenz. Hier sind die Rocker eingeschlossen in einem Käfig in Form des Band-Logos, umzingelt von unzähligen „verlorenen Seelen“, die an die Musiker herankommen wollen. Ein Sinnbild dafür, dass die Karriere für Till Lindemann und Co. ein Käfig ist, aus dem sie ausbrechen wollen? Am Ende gelingt es ihnen, sie sprengen die Ketten – und zerbröckeln zu Staub. Ein Hinweis darauf, dass die Rocker gern ausbrechen würden aus ihrem jetzigen Leben?

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Vor allem eine Sequenz sorgt für Rätselraten: Der Abspann des Videos! Denn nachdem das filmische Spektakel beendet ist, sieht man in mehreren Bildern, dass die Rocker tot verstreut im Opernhaus liegen. Auch dafür gibt es eine Interpretation. In einem Video auf Youtube erklärt ein Rammstein-Fan die Bedeutung des alternativen Endes: Wenn es die Musiker nicht geschafft hätten, in den Raum mit der Aufschrift „Mutter“ zu gelangen und sich dort selbst zu vernichten, wären sie jetzt tot. Hätten sie also ihre damaligen Meinungsverschiedenheiten nicht beigelegt, würde es Rammstein schon lange nicht mehr geben.

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