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Schokoladenfabrikant Lindt leidet unter Reisebeschränkungen

Das sind keine süßen Nachrichten: Der Gewinn des Schweizer Schokoladenkonzerns Lindt & Sprüngli bricht ein. Das liegt auch an den Reisebeschränkungen wegen Corona.

Das sind keine süßen Nachrichten: Der Gewinn des Schweizer Schokoladenkonzerns Lindt & Sprüngli bricht ein. Das liegt auch an den Reisebeschränkungen wegen Corona.

Der sonst erfolgsverwöhnte Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli muss für das Corona-Jahr 2020 einen Gewinneinbruch von 37,5 Prozent hinnehmen. Der Reingewinn ging im Vergleich zum Vorjahr auf 320,1 Millionen Franken zurück (rund 290,5 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Kilchberg bei Zürich berichtete.

Es hatte schon im Januar einen Umsatzrückgang von 6,1 Prozent auf 4,02 Milliarden Franken gemeldet. Lindt & Sprüngli sprach dennoch von einem soliden Ergebnis bei "globalen Herausforderungen aufgrund der Covid-19-Pandemie".

Das eigene Ladennetz und die Verkaufsstellen an Flughäfen und Bahnhöfen hätten deutlich gelitten. Ebenso sei das Geschäft Ostern und Weihnachten, wenn traditionell auch Schokolade geschenkt wird, wegen der Pandemie-Besuchsbeschränkungen nicht gut gelaufen.

Das Unternehmen habe teilweise mit Heimlieferungen, Pick-up-Services und dem Ausbau des E-Commerce gegensteuern können. Das Unternehmen will in mehreren Ländern neue E-Shops für Online-Bestellungen aufbauen.

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