Cloudanbieter: Ionos-Papiere erklimmen Rekordhoch dank ...

11 Tage vor
Ionos

Ionos erhielt von der Bundesverwaltung einen Großauftrag für den Aufbau einer besonders strikt abgesicherten Computer-Cloud-Lösung. In der Ausschreibung des Rahmenvertrags wurde eine Obergrenze von 410 Millionen Euro genannt. Die „private Enterprise-Cloud“, die unter anderem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert wurde, soll in den Rechenzentren des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund) betrieben werden.

Das Besondere an der Lösung von Ionos für die Bundesverwaltung ist, dass die Plattform nicht mit dem öffentlichen Internet verbunden ist. Dabei wird ein Konzept verwendet, das als „Air Gapping“ bekannt ist. Das macht es für Außenstehende nahezu unmöglich, auf sensible Informationen zuzugreifen. Beim „Air Gapping“ werden die Rechner von den Netzwerken separiert, der Datenverkehr für Softwareupdates wird dann beispielsweise mit transportablen Speichermedien erledigt.

Die Anwender in der Verwaltung greifen über abgeschirmte und gesicherte Datennetze des Bundes auf die „private Cloud“ zu. Zu den IT-Anwendungen des Bundes gehören über 1000 Fachverfahren der Verwaltung, darunter das Punktekonto des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg („Fahreignungsregister“) oder die Berechnung und Auszahlung der Leistungen nach dem Bundes­ausbildungs­förderungs­gesetz (BAfögG).

Schritt in die digitale Verwaltung

„Eine solche Plattform als Air-Gapped-Lösung außerhalb der eigenen Rechenzentren anzubieten ist eine komplexe Anforderung, die nur wenige Anbieter erfüllen können“, sagte Achim Weiß, CEO von Ionos. Die Lösung entspreche nicht nur den hohen Sicherheitsanforderungen, sondern stelle auch einen wichtigen Schritt in Richtung einer digitalen und effizienten Verwaltung dar.

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