Möller beklagt Gündogan-Auswechslung

Möller beklagt Gündogan-Auswechslung

Möller beklagt Gündogan-Auswechslung

Andreas Möller sieht in der Auswechslung von Ilkay Gündogan den Hauptgrund für die 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan.

Möller beklagt  die Auswechslung von  Gündogan mitentscheidend.

Möller beklagt die Auswechslung von Gündogan mitentscheidend.
© AFP/SID/JEWEL SAMAD

Andreas Möller sieht in der Auswechslung von Ilkay Gündogan den Hauptgrund für die 1:2-Auftaktniederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar gegen Japan. „Das Herz einer jeden Mannschaft ist ein kompaktes Mittelfeld. Dafür standen über eine Stunde lang Gündogan und Kimmich. Wir haben diesem Herz nach einer Stunde die Sauerstoffzufuhr verweigert“, schrieb der frühere Welt- und Europameister im kicker.

Die Auswechslungen von Gündogan und Thomas Müller (jeweils 67.) "wurden zum Bumerang für Deutschland", meinte Möller. Außerdem habe der DFB-Elf die Galligkeit gefehlt: "Vorne bei der Verwertung guter Chancen, hinten in den entscheidenden Zweikampfsituationen, wo wir die früher gepriesenen 'deutschen Tugenden' vermissen ließen! Das geht nun mal überhaupt nicht bei einer Weltmeisterschaft, und schon gar nicht beim ersten Auftritt. (...) In dieser Hinsicht sind wir zu soft."

Für das nun entscheidende Spiel am Sonntag gegen Spanien könne man zwar "nicht alles umwerfen. Aber im Defensivbereich, in der Kompaktheit, muss etwas passieren". Die Probleme seien nicht neu, doch dass die DFB-Auswahl so anfällig ist, "hat meine Vorstellungskraft dann doch überschritten", schrieb Möller.

"Fighten, beißen, keinen Zentimeter verloren geben heißt es gegen Spanien, ohne diese Tugenden werden wir uns aus dem Turnier verabschieden müssen", schloss der 55-Jährige seine Analyse.

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