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HSV-Kapitän Leibold: "Aytekin ist normal ein Bomben-Schiedsrichter"

Es liefen bereits die letzten Sekunden im rasanten Hamburger Stadtderby, als HSV-Kapitän Tim Leibold Gegenspieler Guido Burgstaller an der Seitenlinie unnötig in die Wade trat. - kicker

Es liefen bereits die letzten Sekunden im rasanten Hamburger Stadtderby, als HSV-Kapitän Tim Leibold Gegenspieler Guido Burgstaller an der Seitenlinie unnötig in die Wade trat.

Unverständnis: HSV-Kapitän Tim Leibold (Mitte, mit Mitspieler Sonny Kittel) redet auf Referee Deniz Aytekin ein.

Unverständnis: HSV-Kapitän Tim Leibold (Mitte, mit Mitspieler Sonny Kittel) redet auf Referee Deniz Aytekin ein. Getty Images

Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte den Streithähnen beim Stand von 1:0 für die Hausherren erst Gelb, ehe ihn der VAR an den Bildschirm zitierte. Der FIFA-Referee revidierte seine Entscheidung und zeigte Leibold für dessen Tätlichkeit zu Recht Rot. Der HSV-Kapitän redete ungläubig auf Aytekin ein, doch dieser ließ sich freilich nicht umstimmen.

Hinterher bei "Sky" auf die Szene angesprochen sagte Leibold: "Ach was, Frustfoul... Ich glaube, Herr Aytekin hat es so bewertet. Er ist normal ein Bomben-Schiedsrichter, der viele richtige Entscheidungen trifft." Für den Linksverteidiger sei es eine Aktion "aus den Emotionen heraus" gewesen.

Der selbstverständlich irrelevante Zeitpunkt für die Aktion ließ Leibold hadern. "Es war nach der 90. Minute. Ich weiß nicht, ob man da unbedingt eine Rote Karte geben muss", so der 27-Jährige, der noch anfügte: "Der Schiri hat so entschieden. Das darf mir dann in der Form natürlich nicht passieren."

Burgstaller: "Das ist schnell wieder abgehakt"

Eine andere Sicht auf die Dinge hatte St. Paulis Torjäger Burgstaller. "Wenn er die Situation sieht, weiß er selber, dass es eine Rote Karte ist", gab der Österreicher zu Protokoll und gestand fairerweise ein: "Dass es von mir auch unsportlich war, ist keine Frage. Aber ich will nur den Ball blocken, den schnellen Einwurf verhindern."

Burgstaller nahm Leibold ein wenig in Schutz ("Klar provoziere ich ihn"), schob aber hinterher: "Ob er dann treten muss, weiß ich nicht. Wahrscheinlich war das auch im Affekt." Zu hoch wollte er die Tätlichkeit ohnehin nicht hängen. "Das ist schnell wieder abgehakt", so Burgstaller, der zwischen 2015 und 2017 gemeinsam mit Leibold für den FCN spielte: "Ich kenne Tim ja aus Nürnberg-Zeiten. Von dem her glaube ich nicht, dass er mir etwas Wildes wollte."

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