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Fortuna verpasst Platz drei:Kiel stürmt mit Furore aus der Quarantäne

Holstein Kiel macht Druck auf den HSV und das Führungstrio: Im ersten Spiel nach der Corona-Quarantäne fertigen die Nordlichter den VfL Osnabrück schon vor der Pause ab. Düsseldorf schielt auf Platz drei, wird aber vom Doppelschlag der Paderborner ges

Samstag, 24. April 2021

Fortuna verpasst Platz drei Kiel stürmt mit Furore aus der Quarantäne

Holstein Kiel macht Druck auf den HSV und das Führungstrio: Im ersten Spiel nach der Corona-Quarantäne fertigen die Nordlichter den VfL Osnabrück schon vor der Pause ab. Düsseldorf schielt auf Platz drei, wird aber vom Doppelschlag der Paderborner geschockt. Nürnberg entledigt sich aller Abstiegssorgen.

VfL Osnabrück - Holstein Kiel 1:3 (0:3)

Holstein Kiel hat sich nach fast dreiwöchiger Zwangspause mit einem souveränen Auswärtssieg zurückgemeldet und seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. Die Störche siegten beim VfL Osnabrück verdient mit 3:1 (3:0) und bleiben in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Für die Osnabrücker wird die Lage im Abstiegskampf nach der 13.-Heimpleite in Folge hingegen immer bedrohlicher.

Die Kieler ließen sich in der ersten Halbzeit nicht anmerken, dass sie gerade die zweite 14-tägige Quarantäne innerhalb von sechs Wochen hinter sich gebracht hatten. Janni Serra brachte die Mannschaft von Trainer Ole Werner früh in Führung (7.), ein Eigentor von Osnabrücks Bashkim Ajdini (23.) brachte die Störche endgültig auf die Siegerstraße. Fin Bartels machte mit dem 3:0 schon vor der Pause den Deckel auf die Partie (45.). In der zweiten Hälfte kam der VfL nochmal auf und durch Sebastian Kerk zum 1:3 (53.). Marc Heider scheiterte mit seinem Schuss an Kiel-Keeper Thomas Dähne, der den Anschlusstreffer verhinderte (75.).

Die Partie in Osnabrück war für Holstein Kiel der Auftakt in ein Termin-Mammutprogramm: Bis zum 23. Mai müssen die Kieler noch insgesamt acht Partien bestreiten - darunter auch das Pokal-Halbfinale bei Borussia Dortmund (1. Mai).

SC Paderborn - Fortuna Düsseldorf 2:1 (0:0)

Fortuna Düsseldorf hat im Aufstiegsrennen einen schmerzhaften Rückschlag kassiert. Das Team von Trainer Uwe Rösler verlor am 31. Spieltag trotz Führung 1:2 (0:0) beim SC Paderborn und verpasste den Sprung auf Rang drei. Durch die Niederlage fiel die Fortuna sogar auf Platz fünf zurück und hat bei einem Spiel mehr einen Punkt Rückstand auf den Hamburger SV auf dem Relegationsplatz. Paderborn hingegen befindet sich weiter im Tabellen-Mittelfeld.

Nach der Führung durch Rouwen Hennings (64.) war die Fortuna in der Blitz-Tabelle zwischenzeitlich Dritter - dann aber sorgten Kai Pröger (71.) und Dennis Srbeny (73.) für die Wende. In einer spielerisch guten ersten Hälfte gab zunächst Paderborn den Ton an und hatte durch Christopher Antwi-Adjeis Pfostenschuss (13.) die erste gute Chance. Die Gäste aus Düsseldorf setzten zunächst verstärkt auf Konter, schnupperten aber kurz vor der Pause durch Dawid Kownackis Lattentreffer am Führungstreffer (43.). Nach der Pause steigerten sich die Fortunen und gingen zunächst in Führung: Nach starker Vorarbeit schob der eingewechselte Hennings zur bis dahin verdienten Führung ein. Pröger und Srbeny (73.) drehten mit ihren Treffern jedoch die Partie in kürzester Zeit.

1. FC Nürnberg - 1. FC Heidenheim 3:1 (2:1)

Auch der 1. FC Heidenheim patzte im Aufstiegsrennen. Das Team von Trainer Frank Schmidt verlor beim 1. FC Nürnberg 1:3 (1:2) und verpasste dadurch den Anschluss an die Top 3. Da die Konkurrenz aus Hamburg, Düsseldorf und Kiel noch Nachholspiele zu absolvieren hat, rückt der Aufstieg für den FCH drei Spieltage vor Schluss in weite Ferne.

Die Franken hingegen entledigten sich mit nun 39 Punkten wohl endgültig ihrer Abstiegssorgen. Durch den Heimsieg ist die Mannschaft von Trainer Robert Klauß nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Johannes Geis (2.), Fabian Nürnberger (26.) und Youngster Tom Krauß (54.) trafen für den Club, Tim Kleindienst erzielte per Foulelfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich (19.). Nürnberg erwischte einen Blitzstart: Geis ließ mit einem direkten Freistoß aus spitzem Winkel nahe der linken Eckfahne Schlussmann Kevin Müller schlecht aussehen. In einer intensiven Anfangsphase waren aber die Gäste das bessere Team. Nach einem Foul von Tim Handwerker an Christian Kühlwetter verwandelte Kleindienst den fälligen Strafstoß. In seinem zwölften Saisonspiel war es sein zehnter Treffer.

Doch die Franken schlugen noch vor der Pause durch Nürnberger zurück. Nach dem Wechsel sorgte Krauß im Anschluss an eine sehenswerte Kombination für die Vorentscheidung. Heidenheim mangelte es danach im Offensivspiel an Ideen. Nürnbergs Nikola Dovedan (85.) traf per Freistoß an die Latte, Heidenheims Stefan Schimmer sah Gelb-Rot (90.+4).

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