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Coronavirus-Liveticker:+++ 12:41 Kubicki: Schließung des Einzelhandels durch FFP2-Masken überflüssig +++

Coronavirus-Liveticker

Kurz vor den Bund-Länder-Beratungen an diesem Mittwoch hat die "Zero Covid"-Kampagne einen eigenen Stufenplan zur Bekämpfung der Pandemie ausgearbeitet. Das teilt die Initiative von Wissenschaftlern, Ärzten, Pflegekräften und Künstlern, die für eine Senkung der Infektionszahlen auf Null eintritt, mit. Der Plan sieht drei Stufen vor, abhängig von der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche: eine "Vollbremsung" bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 10, eine "Vorsichtige Öffnung" (Inzidenz unter 10) und eine "Grüne Stufe" (Inzidenz unter 5). Die "Vollbremsung" erfordert nach Angaben von "Zero Covid"-Sprecherin Gizem Fesli sofortiges Handeln, um eine exponentielle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bei einer Inzidenz von 10 und mehr sollten unter anderem Wirtschaft, Einzelhandel und Schulen heruntergefahren und geschlossen werden.

+++ 13:42 Frankreich hebt Altersgrenze für Astrazeneca-Impfstoff an +++Frankreich hebt die Altersgrenze für die Verwendung des Impfstoffs von Astrazeneca an. Künftig werde das Vakzin auch bei Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden bis einschließlich 74 Jahren zugelassen und nicht mehr nur bei den unter 65-Jährigen, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran dem Fernsehsender France 2. Dadurch könnten in den kommenden Wochen 2,5 Millionen Menschen mehr geimpft werden. Die französische Arzneimittelaufsicht HAS hatte am Dienstag für eine Anhebung der Altersgrenze plädiert unter Verweis auf eine schottische Studie, die einen großen Schutz durch den Impfstoff vor einem schweren Krankheitsverlauf auch bei Älteren bestätigt habe.

+++ 13:27 Hans: "Das ist eine neue Pandemie in der Pandemie" +++Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans ist gegen weitreichende Lockerungen zum jetzigen Zeitpunkt. "Wir sollten restriktiv bleiben", sagt der CDU-Politiker dem "Spiegel". "Wir sind bereits in der dritten Welle, das ist eine neue Pandemie in der Pandemie." Zudem fordert er, dass im Saarland wegen der sich in der französischen Grenzregion Moselle ausbreitenden südafrikanischen Virus-Mutation mehr geimpft werde. "Wir sollten in jenen deutschen Grenzregionen, in denen es Infektionseinträge aus den Nachbarstaaten gibt, das Impftempo nach oben fahren", sagt Hans. "Die betroffenen Bundesländer oder Regionen müssten dann mehr Impfstoff vom Bund zugeteilt bekommen."

+++ 13:20 Zahl der Regionen unterhalb der Obergrenze steigt minimal +++Der Fortschritt bei den Bemühungen zur Eindämmung der Ansteckungswelle stockt in diesen Tagen: In Deutschland ist die Anzahl der Regionen zwar wieder leicht gestiegen, in denen sich laut Robert-Koch-Institut das Fallaufkommen unter 50 neu registrierten Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner bewegt. Tags zuvor jedoch hatte es ein Minus von zehn Regionen gegeben. Den RKI-Daten zufolge weisen nun 154 Städte und Landkreise (gestern: 150, vorgestern: 160, vorvorgestern: 158) eine Sieben-Tage-Inzidenz unter der sogenannten Obergrenze auf. Zugleich liegen nun 258 Regionen mit ihrem Fallaufkommen über diesem Schwellenwert.

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+++ 13:08 Kultusminister fordern weitere Öffnungen an Schulen +++Vor dem Bund-Länder-Gipfel zum weiteren Vorgehen in der Pandemie am Mittwoch haben sich die Kultusminister der Länder für weitere Öffnungen in den Schulen ausgesprochen. "Sofern es die Infektionslage weiterhin zulässt, soll der in den jüngeren Jahrgängen und den Abschlussklassen begonnene Wechsel- oder Präsenzunterricht im März 2021 auf weitere Jahrgänge ausgeweitet und intensiviert werden", heißt es in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK). Die KMK forderte zudem, für weitere Öffnungen flächendeckend Tests an den Schulen vorzunehmen.

+++ 12:56 Über Ostern soll Ausnahme bei Kontaktbeschränkungen gelten +++Über die Osterfeiertage soll es Sonderregelungen bei den Kontaktbeschränkungen geben. Wie aus dem vorläufigen Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern hervorgeht, sollen von 2. bis 5. April Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen "aus dem engsten Familienkreis" möglich sein - Kindern bis 14 Jahren nicht eingeschlossen. Bund und Länder rufen jedoch dazu auf, Kontakte in den fünf bis sieben Tagen vor den Familientreffen auf ein absolutes Minimum zu beschränken und Testangebote zu nutzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:41 Kubicki: Schließung des Einzelhandels durch FFP2-Masken überflüssig +++Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum Vorgehen in der Pandemie dringt der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki auf Lockerungen für den Einzelhandel. Die Bundesregierung habe bisher erklärt, dass FFP2-Masken vor einer Infektion ausreichend schützten, also müssten sie auch in Geschäften des Einzelhandels schützen, sagt der Vizepräsident des Bundestags. "Deshalb gibt es keine logische Begründung mehr dafür, große Teile des Einzelhandels immer noch weiter im Lockdown zu belassen", so Kubicki. "Die Schließung ist bei Gebrauch der Masken weder geeignet noch erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern."

+++ 12:26 Mehr als fünf Prozent der Deutschen erstgeimpft +++Die Zahl der verabreichten Covid-19-Impfdosen in Deutschland ist auf mehr als 6,39 Millionen gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach liegt die Quote der Erstimpfungen nun bei knapp 5,1 Prozent, die der Zweitimpfungen bei 2,6 Prozent – das entspricht mehr als 2,15 Millionen voll geimpften Personen. Ein vollständiger Impfschutz besteht bei den aktuell verimpften Prapäraten erst nach zwei Impfungen. Dazu muss die zweite Dosis etwa drei Wochen nach der ersten gespritzt werden. Je nach Bundesland variiert der Impffortschritt deutlich: Laut RKI haben in Rheinland-Pfalz bereits 3,4 Prozent eine Zweitimpfung erhalten, in Niedersachen knapp 2,2 Prozent.

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+++ 12:11 Lockerung für Museen und Sport in weiterem Öffnungsschritt vorgesehen +++Das vorläufige Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch sieht eine Öffnung von Sportangeboten und Kultureinrichtungen unter bestimmten Bedingungen vor. So soll kontaktfreier Sport in Gruppen bis maximal zehn Personen im Außenbereich möglich sein. Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten sollen wieder öffnen dürfen. Jedoch ist dieser Schritt an die Einhaltung einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 geknüpft. Bleibt der Wert stabil unter dieser Marke, können die Bundesländer landesweit oder regional Lockerungen erlassen. Erst als weiteren Schritt sieht das Papier bei gleicher Inzidenz die Öffnung der Außengastronomie vor. Dies gilt nach Angaben aus Verhandlungskreisen als umstritten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:42 Weitere Öffnungen für Buch- und Blumenhändler angedacht +++Bund und Länder stellen in einem Entwurf für die am Mittwoch erwarteten Beschlüsse zur Corona-Lage weitere Öffnungen von Unternehmen in Aussicht. Das gelte für Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. "Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 Quadratmeter wieder öffnen. Darüber hinaus können ebenfalls die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen." Kunden sollen hier aber einen negativen Schnell- oder Selbsttest vorweisen müssen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:34 Private Zusammenkünfte sollen auf fünf Personen ausgeweitet werden +++Ab kommender Woche sollen wieder mehr Menschen bei privaten Zusammenkünften erlaubt sein. Laut dem vorläufigen Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern, das ntv.de vorliegt, darf ab 8. März ein Haushalt einen weiteren treffen. Die Zahl der Personen ist dabei auf maximal fünf beschränkt, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. In Regionen mit einer geringen Sieben-Tage-Inzidenz sind dem Papier zufolge weitere Lockerungen möglich. So sollen dort Treffen von drei Haushalten mit insgesamt maximal zehn Personen möglich sein. Um eine Verbreitung des Virus zu vermeiden, sollen sich möglichst dieselben Haushalte treffen oder die Teilnehmer vor der Zusammenkunft einen Corona-Test durchführen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:11 Jeder soll bis zu zwei kostenlose Schnelltests pro Woche erhalten +++Die Teststrategie soll deutschlandweit ausgeweitet werden. Wie aus dem vorläufigen Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern hervorgeht, sollen allen Bürgern bis zu zwei Schnelltests pro Woche kostenlos zur Verfügung stehen. Durchgeführt werden diese in Testzentren oder bei niedergelassenen Ärzten. Für einen sicheren Schulbetrieb soll dieses Angebot gerade auch für Kita-Personal, Lehrer und Schüler gelten. Unternehmen sollen ebenfalls verpflichtet werden, in Präsenz arbeitenden Beschäftigten ein bis zwei kostenlose Schnelltests pro Woche anzubieten. Bis Anfang April sollen diese Maßnahmen umgesetzt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:02 Intensivbetten in Athen fast komplett belegt +++Die rund 400 Intensivbetten im Großraum Athen sind zu 93 Prozent belegt. Demnach stehen für die rund vier Millionen Einwohner nur noch 26 freie Betten zur Verfügung, wie der Nachrichtensender Skai berichtet. Zum Vergleich: Im einwohnermäßig nur etwas kleineren Berlin gibt es laut der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 1148 Intensivbetten, von denen 1008 belegt sind. Der Großraum Athen und viele andere Gegenden in Griechenland befinden sich seit Wochen in einem harten Lockdown, der jedoch die Zahl der Neuinfektionen nicht so stark gesenkt hat wie erhofft. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:50 Bund-Länder-Papier sieht Öffnungen in vier Schritten vor +++Die Spitzen von Bund und Ländern wollen am Mittwoch über einen vierstufigen Plan beraten, der das Land schrittweise aus dem Lockdown herausführen soll. In Abhängigkeit von den Infektionswerten sollten nach und nach bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens wieder geöffnet werden können, wie aus dem Entwurf einer Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Spitzenberatungen hervorgeht, das ntv.de vorliegt. Nachdem die Öffnung von Kitas und Grundschulen sowie Friseuren bereits beschlossen wurde, sollen in einem "zweiten Öffnungsschritt" bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte aufmachen dürfen. Darauf folgen Museen und Sportangebote. Für den vierten Schritt ist die Öffnung der Außengastronomie sowie von Theatern und Kinos vorgesehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:35 Spahn will ab nächster Woche Hausärzte beim Impfen einbeziehen +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will erste Hausärzte ab der zweiten März-Woche in die Impfkampagne einbeziehen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Papier des Gesundheitsministeriums für die Anpassung der Impfverordnung hervor. "Die Impfverordnung des Bundes wird dahingehend geändert, dass ab der zweiten März-Woche die Beauftragung ausgewählter Leistungserbringer der niedergelassenen ärztlichen Versorgung durch die Länder einen festen Rahmen hat", heißt es darin. Ein Grund dafür sei, dass ab April die Mengen gelieferter Impfstoffe die Kapazitäten der Impfzentren überstiegen.

+++ 10:21 WHO: Ende der Pandemie in diesem Jahr unrealistisch +++Die Weltgesundheitsorganisation rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Pandemie. "Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden", sagt WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan. Bei klugem Handeln könnten jedoch "die Krankenhauseinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen". Der Fokus der WHO sei weiter darauf gerichtet, die Infektionen so gering wie möglich zu halten und so viele Menschen wie möglich zu impfen.

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+++ 10:04 Berlin will Grundschulen ab kommender Woche komplett öffnen +++Nachdem die ersten bis dritten Klassen seit dieser Woche in Berlin wieder den Präsenzunterricht besuchen dürfen, sollen weitere Lockerungen folgen. Ab nächsten Dienstag, 9. März, sollen alle Grundschüler - also bis einschließlich zur sechsten Klasse - an die Schulen zurückkehren, berichtet der RBB und bezieht sich dabei auf Pläne des Berliner Senats. Dieser will demnach auch über eine Öffnung der Oberschulen beraten. Im Gespräch sei eine Rückkehr ab der dritten Märzwoche.

+++ 09:40 Verschärfte Einreiseregeln für französisches Gebiet Moselle in Kraft +++Mit der Einstufung der französischen Grenzregion Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet seit Dienstag gelten strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Menschen aus dem Département müssen künftig bei der Einreise in das angrenzende Rheinland-Pfalz und Saarland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Dies gilt auch für Pendler. Die Bundespolizei kontrolliert die verschärfte Testpflicht stichprobenartig im Grenzgebiet an die Region Moselle in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Grenzkontrollen auf der Grenzlinie soll es nicht geben. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:21 Habeck: "Bei Lockerungen mit Kindern anfangen" +++Grünen-Chef Robert Habeck sieht im Moment Spielraum für Lockerungen allenfalls bei Schulen und Kitas, nicht aber zum Beispiel beim Einzelhandel. Er verstehe den Druck, den viele Ladenbesitzer machten, so Habeck im „ntv Frühstart". „Aber wenn wir uns entscheiden, etwas zu lockern, dann würde ich mit den Kindern anfangen. Das Ganze muss kombiniert werden mit massenweisen, günstigen, umsonst verfügbaren Tests." Die Testkapazitäten müssten so steigen, dass Lehrer und Schüler „zwei-, dreimal die Woche mindestens" getestet würden. „Dann kann man sicherlich auch weitere Öffnungsschritte machen." Habeck warnt davor, aus Ungeduld einen weiteren, wochenlangen Lockdown zu riskieren. Er stehe da eher an der Seite der Kanzlerin als an der vieler Ministerpräsidenten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:06 Zahl der Toten in USA steigt auf mehr als 514.000 +++In den USA haben die Behörden binnen eines Tages mindestens 1425 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Das geht aus den Zählungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich seit Beginn der Pandemie bezieht. Die Gesamtzahl der US-Todesopfer beträgt demnach nun 514.404. Die Halbe-Million-Marke war vor einer Woche überschritten worden. Die Zahl der laborbestätigten Ansteckungsfälle in den Vereinigten Staaten stieg laut NYT um mindestens 56.672 neu erkannte Infektionen auf insgesamt mehr als 28,6 Millionen. Im Sieben-Tage-Schnitt schwächt sich das Infektionsgeschehen nach einem leichten Anstieg zur Mitte der vergangenen Woche nun wieder ab.

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+++ 08:44 Viele Ökonomen unzufrieden mit Wirtschaftspolitik +++Ökonomen sind in ihrer Einschätzung der aktuellen Corona-Wirtschaftspolitik in Deutschland gespalten. 27 Prozent sind "eher unzufrieden" und weitere 20 Prozent sogar "sehr unzufrieden" damit, wie aus einer Umfrage des Ifo-Instituts in Zusammenarbeit mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hervorgeht, für die 177 Wirtschaftsprofessoren an deutschen Universitäten befragt wurden. Rund 20 Prozent sagten, sie seien "eher zufrieden", zwei Prozent sind sogar "sehr zufrieden", 30 Prozent antworteten mit "teils-teils". "Die Ergebnisse des neuen Ökonomenpanels legen nahe, dass bei der Corona-Wirtschaftspolitik noch deutlich Luft nach oben ist", sagte Niklas Potrafke, Leiter des Ifo-Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie.

+++ 08:21 Landkreis Wunsiedel springt wieder über 300er-Schwelle +++Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt der bayerische Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge (2. März, 3.21 Uhr) weist das oberfränkische Gebiet einen Wert von 313,8 neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf und springt damit wieder über die 300er-Schwelle (Vortag: 286,3). Dahinter folgt der Landkreis Hildburghausen in Thüringen (251,6) und die bayerische Stadt Hof (248,8). Von den 20 Regionen mit den höchsten Werten liegen laut RKI allein acht in Bayern und sieben in Thüringen. Den aktuell größten Lichtblick gibt es laut RKI weiter nahe dem Allgäu: Demnach weist die Stadt Kaufbeuren in Bayern einen einstelligen Wert (9,0) – und somit die bundesweit niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz – auf.

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+++ 07:48 US-Experte Fauci gegen Aufschub von zweiter Impfdose +++Der US-Seuchenexperte Anthony Fauci hat sich gegen den Aufschub der zweiten Corona-Impfung mit den Mitteln von Biontech und Pfizer sowie von Moderna ausgesprochen. Bei einem solchen Aufschub, um mehr Menschen zu impfen, bestünden die Gefahren, dass die Menschen weniger geschützt seien und sich Virus-Varianten ausbreiten, sagt der medizinische Chefberater von Präsident Joe Biden der "Washington Post". Zudem könne bei einer plötzlichen Änderung der Pläne das Vertrauen der Bürger in die Impfstrategie der Regierung schwinden.

+++ 07:14 Zwei Bundesländer unter 50er-Schwelle +++In der aktuellen Virus-Lage gibt es nun wieder zwei Bundesländer, die sich mit ihrem Fallaufkommen unter der Obergrenze von 50 neu registrierten Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner bewegen. Dem jüngsten RKI-Datenstand zufolge liegt neben Rheinland-Pfalz (49,6) nun auch Schleswig-Holstein (49,7) unter der 50er-Schwelle. Das höchste Fallaufkommen im Ländervergleich weist den RKI-Daten zufolge weiterhin Thüringen auf. Dort ist der Wert von 126,5 auf 125,2 gesunken. Der Freistaat liegt somit weiter als einziges Bundesland noch über der 100er-Marke.

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+++ 06:46 Modekonzern erwägt Klage gegen Lockdown +++Der deutsche Bekleidungskonzern s.Oliver will bei einer Verlängerung des Lockdowns vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. "Man kann uns Händler nicht nach Belieben an- und ausschalten! Das bringt uns in finanzielle Probleme", sagt Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". Der Manager wirft Bund und Ländern eine Ungleichbehandlung im Handel vor. "Der Lebensmitteleinzelhandel und die Drogeriemärkte sind geöffnet und erfreuen sich bester Besucherfrequenzen."

+++ 06:17 Auftakt in Lateinamerika: Kolumbien erhält Impfdosen von Covax +++Kolumbien hat als erstes Land Lateinamerikas Impfstoffe von der internationalen Covax-Initiative bekommen. "Der heutige Tag markiert einen sehr wichtigen Meilenstein", sagt der kolumbianische Präsident Iván Duque nach der Ankunft von 117.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer am internationalen Flughafen El Dorado in Bogotá. Insgesamt erwarte Kolumbien im Rahmen der Covax-Initiative 20 Millionen Impfdosen, sagt Duque in einem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Video. Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegründet, um vergleichsweise ärmere Länder mit Corona-Impfstoffen zu versorgen.

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+++ 05:33 RKI registriert 3943 neue Infektionen +++Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut 3943 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 65,4. Am Montag lag der Wert bei 65,8. 358 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der in Deutschland registrierten Corona-Todesfälle erhöht sich damit auf 70.463. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg auf 2.451.011. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:55 Haseloff will mehr erlauben +++Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wirbt vor den morgigen Bund-Länder-Beratungen für Lockerungen. "Die Menschen sind nach dem Lockdown erschöpft", sagte der amtierende Bundesratspräsident den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Es müsse verhindert werden, dass "vieles in den illegalen Bereich wandert". Als Beispiel nannte Haseloff den Sport: "Statt unkontrollierter Sporttreffs von Gruppen können wir Sport bis zu fünf Personen wieder zulassen, wenn die Vereine darauf achten, dass die Hygieneregeln eingehalten werden. Was wir im Moment machen, kann nicht dauerhaft so bleiben." Auch eine Perspektive für das Shoppen im Kleidungsladen oder einen Museumsbesuch müsse es geben, so Haseloff.

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+++ 04:26 SPD gegen Aufweichen der Impfreihenfolge +++Die SPD im Bundestag warnt davor, generell von der vorgesehenen Reihenfolge beim Impfen abzurücken. Stattdessen sollten ambulante Praxen chronisch Kranke und andere Patienten der Impfgruppen zwei und drei impfen, schlägt die Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar vor. "Wenn Impfstoff lagert, weil Impftermine nicht wahrgenommen werden und Reservelisten abgearbeitet sind, dann muss dafür Sorge getragen werden, dass zügig in die nächste Prioritätengruppe gewechselt und den wartenden Patientengruppen ein Impfangebot gemacht wird".

+++ 03:01 Ärztevertreter: Keine Lockerungen aus Lockdownmüdigkeit +++Ärzteverbände warnen vor voreiligen und unkoordinierten Lockerungen der Corona-Maßnahmen. "Es wäre falsch, einfach einige Bereiche zu öffnen, weil die Menschen lockdownmüde sind", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der deutschen Amtsärzte, Ute Teichert, der "Rheinischen Post". Öffnungen sollten nur in Verbindung mit einer gezielten Test- und Nachverfolgungsstrategie erfolgen, mahnte sie. "Keinesfalls dürfen wir dem Virus den roten Teppich ausrollen."

+++ 02:29 Bayern zufrieden mit Krisenmanagement, Thüringer nicht +++Es gehe jetzt darum, die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzugewinnen. "Das Virus ist im Augenblick immer noch schneller als unsere Maßnahmen, wir reagieren nur. Das muss sich ändern. "Wie Bürger das Corona-Krisenmanagement beurteilen, unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern deutlich. Das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" hat die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage unter knapp 8000 Bürgern veröffentlicht. In Bayern und Mecklenburg-Vorpommern erklärten demnach jeweils 72 Prozent der Befragten, die Krise sei bisher "alles in allem" gut bewältigt worden. In Schleswig-Holstein waren es 71 und in Hamburg 70 Prozent. In Thüringen dagegen waren 57 Prozent der Befragten nicht zufrieden. Auch in Sachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen war die Stimmung eher schlecht.

+++ 01:31 "Falsche Sicherheit": Kinderärzte-Präsident gegen regelmäßige Tests an Schulen +++Medizinverbände sehen die Überlegungen zu regelmäßigen Corona-Tests bei Schülern skeptisch. "Die zu erwartende hohe Zahl an falschen negativen und falschen positiven Ergebnissen würde aus unserer Sicht weit mehr Schaden anrichten als nutzen", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es bestehe "eine erhebliche Gefahr", dass die Hygienemaßnahmen nach negativen Testergebnissen nicht mehr eingehalten würden, weil sich die Schüler in falscher Sicherheit wögen. Wenn viele Infektionen von den Tests nicht erkannt würden, könnte das zu mehr Ansteckungen führen, als wenn nicht getestet würde. "Das wäre verheerend", so Fischbach.

+++ 00:48 Kretschmann sieht wenig Raum für weitere Schulöffnung +++Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann dämpft Hoffnungen auf umfassendere Lockerungen des Lockdowns - auch bei den Schulen. Man dürfe nicht riskieren, mit zu schnellen Öffnungen in eine dritte Welle hineinzurauschen, sagte Kretschmann beim TV-Duell des SWR zur Landtagswahl mit CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann. Kretschmann zeigte sich skeptisch, dass die weiterführenden Schulen - wie von Kultusministerin Eisenmann vorgeschlagen - schon am kommenden Montag schrittweise wieder öffnen können. "Das sehe ich eher nicht", so der Grünen-Politiker.

+++ 23:52 Trump ließ sich heimlich impfen +++Der frühere US-Präsident Donald Trump machte nie den Eindruck, als würde er das Coronavirus besonders ernst nehmen. Impfen lassen hat er sich aber offenbar trotzdem, still und heimlich kurz vor Ende seiner Amtszeit. Trump und seine Ehefrau Melania seien im Januar im Weißen Haus geimpft worden, verlautete aus dem Umfeld des Ex-Staatschefs. Trump selbst hat bislang nicht öffentlich über die Impfung gesprochen. Der 74-Jährige hatte sich im vergangenen Oktober mit dem Coronavirus angesteckt und nach seiner Genesung wiederholt gesagt, er halte sich für "immun".

+++ 23:18 Twitter kennzeichnet Falschinformationen über Impfungen +++Twitter will gegen die Verbreitung falscher Informationen über Corona-Impfungen vorgehen. Ab sofort werden Tweets, die irreführende Informationen rund um das Thema enthalten könnten, entsprechend gekennzeichnet, teilte das Unternehmen mit. Twitter hatte in der Frühphase der Pandemie vergangenes Jahr zunächst seine Definition zu "schädlichen" Inhalten ausgeweitet und dann ein härteres Vorgehen gegen Tweets mit falschen Informationen über das Virus angekündigt. Seit der Einführung der neuen Corona- Richtlinie hat das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit mehr als 8400 Tweets entfernt und Maßnahmen gegen 11,5 Millionen Konten ergriffen.

+++ 22:25 Bruch mit der EU: Österreich und Dänemark setzen auf Impfallianz mit Israel +++ Österreich und Dänemark wollen sich einem Medienbericht zufolge in der Bekämpfung der Pandemie nicht weiter allein auf die EU verlassen. Sie suchen daher eine neue Partnerschaft bei der Erforschung und Herstellung neuer Impfstoffe mit Israel, wie "Bild" vorab berichtet. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte gegenüber dem Blatt: "Wir haben uns im Sommer gemeinsam darauf verständigt, dass Impfstoffe von der EU für die Mitgliedsstaaten rechtzeitig beschafft und schnell zugelassen werden. Dieser Zugang war zwar grundsätzlich richtig, die EMA ist aber zu langsam bei den Zulassungen für Impfstoffe, und es kommt zu Lieferengpässen von Pharmaunternehmen. Wir müssen uns daher auf weitere Mutationen vorbereiten und sollten nicht mehr nur von der EU abhängig sein bei der Produktion von Impfungen der zweiten Generation."

+++ 22:11 Tschechien ordnet Massentests in Firmen an +++Tschechien ordnet verpflichtende Corona-Massentests in allen mittleren und großen Unternehmen an. Das beschloss die Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babis auf einer Kabinettssitzung. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen rund 2,1 Millionen Arbeiter und Angestellte mindestens einmal getestet werden. Danach gelten wöchentliche Intervalle. Ausgenommen sind Kleinbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten. Für Firmen und Mitarbeiter ist die Teilnahme obligatorisch. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der Corona-Antigen-Tests. Alternativ können auch Selbsttests zum Einsatz kommen, die mit umgerechnet rund zweieinhalb Euro je Test bezuschusst werden. Bei Missachtung drohen den Unternehmen empfindliche Geldstrafen.

+++ 21:57 Mehr als 50 Millionen Menschen in den USA bereits einmal geimpft +++In den USA haben bislang mehr als 50 Millionen Menschen mindestens eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen. Insgesamt wurden bislang mehr als 76 Millionen Impfdosen verabreicht, wie aus Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC hervorging. Mehr als 25 Millionen Menschen bekamen demnach bereits zwei Impfdosen. Seit Dezember werden in den USA Menschen mit den beiden Präparaten der Unternehmen Pfizer/Biontech sowie Moderna geimpft, bei denen jeweils zwei Dosen nötig sind. Künftig kann ein drittes Vakzin zum Einsatz kommen: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte am Samstag eine Notfallzulassung für den Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson erteilt. Dieser entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis.

+++ 21:15 Weniger als 50 Prozent der über 80-Jährigen in Berlin geimpft +++Die Impfquote aller Berlinerinnen und Berlin über 80, auch diejenigen außerhalb der Heime, beträgt laut Berlin Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci derzeit 42 Prozent. Es seien aber bereits mehr Personen dieser Altersgruppe zum Impfen terminiert, schreibt die "Berliner Morgenpost". An Menschen zwischen 77 und 80 sind inzwischen laut Kalayci 106.000 Einladungen verschickt worden, weitere Jahrgänge würden folgen. Kalayci sagte laut Bericht, man reserviere nicht mehr immer die zweite Dosis, sondern halte nur noch eine Wochenmenge zurück, um nicht Termine absagen zu müssen.

+++ 20:46 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 4335 neue Fälle gemeldet +++Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.449.031 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4335 neue Fälle hinzu. Der aktuelle Tageszuwachs der Neuinfektionen liegt um 67 Fälle über dem Niveau von Montag vergangener Woche (4268 Neuinfektionen). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 174 auf 70.255. Als aktuell infiziert gelten rund 122.138 Personen.

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Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,10 angegeben (Vortag: 1,15). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 110 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,01 (Vortag: 1,08). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 2869 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1643 davon werden beatmet. Rund 5088 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

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