DFB-Pokal: Ritter und Touré köpfen Kaiserslautern ins Finale

10 Tage vor
DFB-Pokal

Der erste Finalteilnehmer des DFB-Pokal steht fest: Der 1. FC Kaiserslautern fährt nach einem 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg beim 1. FC Saarbrücken zum Endspiel nach Berlin. Marlon Ritter (53. Minute) war per Kopf für die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel erfolgreich, Almamy Touré (75.) legte auf dieselbe Weise nach.

Es entwickelte sich ein von Zweikämpfen geprägtes Spiel, in dem das Saarbrücker Pressing den höherklassigen Gästen das Leben schwer machte: So schlug FCK-Keeper Robin Himmelmann, der den verletzten Stammtorhüter Julian Krahl vertrat, unter Druck einen unkontrollierten Ball, den Saarbrücken aufsammeln konnte. Nach der folgenden Flanke brachte Amine Naïfi den Ball jedoch nicht aufs Tor – und stand noch dazu im Abseits (11.). Auch ein Kopfball von Kai Brünker landete neben dem Tor (42.).

An Höhepunkten war die erste Hälfte ansonsten arm, die Lauterer allerdings hatten die Verletzung von Kenny-Prince Redondo zu verkraften: Der Angreifer musste mit Oberschenkelproblemen raus und machte Platz für Aaron Opoku (31.). Top-Torjäger Ragnar Ache stand aufgrund von Trainingsrückstand gar nicht erst im Kader – die Not-Offensive von Kaiserslautern musste improvisieren.

Touré glänzt mit Vorlage und Tor

Und das tat sie nach der Pause: Eine Flanke von Touré fand am ersten Pfosten Ritter, der sich trotz Größennachteilen im Luftduell durchsetzte. Der Kopfball kam tückisch als Aufsetzer, Saarbrückens Torhüter Tim Schreiber sah trotzdem nicht gut aus und ließ den Ball durch die Beine rutschen (53.). Spätestens jetzt kam Tempo in die Partie: Saarbrücken musste aktiv werden, Lautern nutzte den Platz für Konter und war oft nur durch Fouls zu bremsen.

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