Pressestimmen zur DFB-Pleite: „Flicks Wechsel lassen Deutschland ...

Pressestimmen zur DFB-Pleite: „Flicks Wechsel lassen Deutschland ...
Nach der Niederlage gegen Japan droht Deutschland das frühe Aus bei der WM in Qatar: Die internationale Presse ist vom japanischen...

Zur Auftakt-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Qatar gegen Japan (1:2) schreibt die internationale Presse:

Spanien

„Marca“: „Japan macht Deutschland sprachlos. Die Deutschen protestieren gegen Diskriminierung, und den Japanern gelingt ein Paukenschlag.“

„As“: „Deutsches Harakiri. Flicks Team war nicht in der Lage, ein Spiel einzusacken, das es unter Kontrolle hatte. Der japanische Kampfgeist sorgte für die zweite große Überraschung dieser WM.“

„Sport“: „Vor dem Debüt gegen Spanien versetzt Japan dem deutschen Team einen schweren Schlag.“

„Mundo Deportivo“: „Japan stürzt Deutschland in der Spanien-Gruppe! Der japanischen Auswahl gelingt ein historischer Sieg gegen den viermaligen Weltmeister.“

„El País“: „Flicks Wechsel lassen Deutschland gegen Japan zerbröckeln. Die deutsche Mannschaft hatte sich klar durchgesetzt, bis der Trainer durch den Austausch von Gündogan und Musiala durch Goretzka und Götze die Japaner aufholen ließ.“

Großbritannien

„Daily Mirror“: „Ein weiterer Tag, ein weiterer WM-Schock. Deutschland reiste als einer der Turnierfavoriten nach Qatar, doch zwei Bundesligaspieler, Ritsu Doan und Takuma Asano, trafen in der zweiten Halbzeit innerhalb von acht Minuten und brachten Hansi Flicks Team nach nur einem Spiel an den Rand des Ausscheidens.“

„The Sun“: „Die Mexikaner haben ihnen vor vier Jahren zum Abschied gewunken. Und als die mexikanische Welle durch das Chalifa-Stadion schwappte, könnte Deutschland dank der japanischen Super-Auswechselspieler wieder schnell auf dem Heimweg sein.“

„The Guardian“: „Der erste Sieg Japans gegen Deutschland hat die Weltmeisterschaft erschüttert und war der Lohn für Hajime Moriyasus Mut.“

Italien

„La Repubblica“: „Krachende Niederlage Deutschlands gegen Japan. Deutschland trifft am Sonntag auf Spanien in einem Spiel, das wahrscheinlich schon entscheidend fürs Weiterkommen sein wird.“

„Gazzetta dello Sport“: „Deutschlands Harakiri: Japan gelingt der Coup und gewinnt 2:1 nach einer Aufholjagd.“

Frankreich

„Le Figaro“: „Japans Meisterstück trägt die Handschrift von Hajime Moriyasu. Ernannt nach der WM 2018, wo die Blauen Samurai ehrenvoll gegen Belgien ausgeschieden waren (2:3 im Achtelfinale), hat der japanische Nationaltrainer diese Aufholjagd im Alleingang herbeigeführt.“

Niederlande

„Algemeen Dagblad“: „Deutschland macht Eindruck mit Statement, aber lässt seine Beine nicht sprechen und geht gegen Japan unter. Deutschland hinterließ am Mittwoch nur vor dem Spiel gegen Japan Eindruck. Mit einem krachenden Statement gegen die FIFA gaben die Spieler eine deutliche Botschaft ab. Das Auftreten danach war dann sehr viel weniger überzeugend. Was bedeutete: Genau wie vor vier Jahren erlebte die Mannschaft wieder einen missglückten Start, dieses Mal mit dem 1:2 gegen Japan.“

Österreich

„Kronen-Zeitung“: „Deutschland hat bei der WM in Qatar einen kapitalen Fehlstart hingelegt: Vier Jahre nach dem WM-Debakel in Russland unterlag die DFB-Elf zum Auftakt am Mittwoch Japan völlig überraschend mit 1:2 (1:0)!“

Schweiz

„Blick“: „Die Protest-Geste der DFB-Stars beschreibt mehr, als Fussball-Deutschland lieb ist. Die Hand-vor den-Mund-Geste beim Mannschaftsfoto sollte Symbol sein für verbotene Meinung, weil die Fifa das Tragen der „One Love“-Captainbinde verhinderte. Nun steht sie auch für die Stimmung im Land: Unsere nördlichen Nachbarn sind fassungslos nach dem 1:2-Debakel gegen Japan zum WM-Auftakt.“

USA

„Washington Post“: „Japans 2:1-Sieg gegen Deutschland nach 0:1-Rückstand reicht nicht an das Wunder vom 2:1 Saudi-Arabiens gegen Argentinien heran, aber es hat der WM einen weiteren Schatz geliehen.“

„New York Times“: „Dies sind die Tage an denen die Mächtigen fallen. An Tag drei der WM wurde Argentinien nach einer züchtigenden Niederlage taumelnd zurückgelassen. An Tag vier war Deutschland dran. Ein weiterer der Turnierfavoriten wurde geschockt und gedemütigt von einem vermeintlichen Punktelieferanten.“

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