Bei jedem Ballkontakt im EM-Halbfinale: Spaniens Cucurella wird in ...

6 Tage vor
Cucurella

Nach seinem Handspiel gegen Deutschland ist der spanische Fußball-Nationalspieler Marc Cucurella im EM-Halbfinale in der Münchner Arena ausgepfiffen worden. Die Unmutsbekundungen gegen den 25-Jährigen waren in der Anfangsphase des Spiels gegen Frankreich deutlich zu hören. Auch im weiteren Verlauf der Partie setzten sich die Pfiffe fort, wurden aber leiser.

Mutmaßlich viele deutsche Fans im Stadion verübelten dem Abwehrspieler des FC Chelsea das Handspiel im Viertelfinale gegen die DFB-Auswahl. Cucurella hatte einen Schuss von Jamal Musiala an die nicht direkt am Körper anliegende Hand bekommen.

Einen Elfmeter hatte es dafür nicht gegeben; Deutschland schied mit 1:2 nach Verlängerung aus. Schon bei der Aufstellung in er Münchner Arena hatte es Pfiffe gegeben.

Die spanischen Anhänger reagierten auf die Pfiffe und initiierten mehrmals „Cucurella“-Sprechchöre für den Verteidiger. Von den spanischen Fans wurde er demonstrativ laut bejubelt. Das half ihm aber nicht beim zwischenzeitlichen 0:1 durch Randal Kolo Muani. Zwar war Cucurella in der Nähe, doch am Kopfball konnte er den ehemaligen Frankfurter nicht hindern.

Am Ende spielte das keine Rolle, Spanien siegte 2:1 und steht am Sonntag im Endspiel. Cucurella sagte nach dem Spiel angesprochen auf die Pfiffe nur: „Für mich ist es eigentlich egal. Wenn darüber gesprochen wird, ist es einfach Teil des Spiels.“ Sprach es und verzog dabei keine Miene. (dpa)

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