Boris Becker gab dem Emir von Katar einst Tennis-Stunden

Boris Becker gab dem Emir von Katar einst Tennis-Stunden

Der Ex-Tennisstar und der Scheich: Was die beiden aktuell verbindet, ist die eher unvorteilhafte mediale Berichterstattung. Boris Becker (55) sitzt aktuell noch wegen Insolvenzstraftaten im Londoner Gefängnis Huntercombe ein. Der Wüstenstaat Katar – und damit stellvertretend auch Scheich Tamim bin Hamad Al Thani (42) – steht wegen seines desaströsen Umgangs mit dem Thema Menschenrechte, auch im Rahmen der aktuell dort stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft, in der Kritik. Aber schon in der Vergangenheit hat der Sport die beiden Männer zusammengeschweißt. 

Scheich von Katar besuchte selbe Militärakademie wie Prinz William

Tamim bin Hamad Al Thani gilt ohnehin als großer Sport-Fan und hat sich passenderweise mit Paris Saint-Germain einen eigenen Fußball-Verein gekauft. Auch zu Großbritannien, der bisherigen Wahlheimat von Becker, hat der Scheich eine enge Verbindung, schließlich besuchte er dort – ebenso wie der britische Thronfolger Prinz William (40), die Militärakademie Sandhurst. Möglicherweise kam es so auch zustande, dass Wimbledon-Held Becker dem wohlhabenden Katari Tennis-Stunden gab. 

Boris Becker brachte dem Scheich von Katar Tennis bei

Laut der Plattform "tennismagazin.de" erzählt Tamim bin Hamad Al Thani noch heute stolz davon, als 13-Jähriger von Becker im Tennis geschult worden zu sein. Aus der Sportbegeisterung heraus hat der Scheich in seinem Land auch einen alljährlichen "National Sports Day" ins Leben gerufen – ein staatlicher Feiertag, an dem die Einwohner dazu aufgefordert sind, Sport zu treiben. All das kann auch angesichts der aktuell von seinem Emirat ausgerichteten WM nicht über die rückständige Menschenrechtslage hinwegtäuschen. In Katar ist Homosexualität verboten und offen homosexuell lebende Menschen durch das Sharia-Gesetz von Gefängnis, Gewalt und Todesstrafen bedroht. 

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