Das sind die 5 wichtigsten Kino-Neustarts der Woche

Das sind die 5 wichtigsten Kino-Neustarts der Woche
"Emily" - Die Geschichte der Schöpferin von "Sturmhöhe"

Mit ihrem einzigen Roman "Sturmhöhe" schuf Emily Brontë Weltliteratur. "Emily" erzählt nun ihre Geschichte: eine Außenseiterin im viktorianischen England, die gegen gesellschaftliche Zwänge rebelliert. Und sich leidenschaftlich in den neuen Vikar und Hauslehrer verliebt.

Erlebt Liebe, Leidenschaft und Leiden: Emily Brontë, dargestellt von Emma Mackey in "Emily".

"Zeiten des Umbruchs - Armageddon Time" - Coming-of-Age in den 80ern

New York City: In den 80ern wächst Paul in einer jüdischen Familie aus der Mittelschicht auf. Seine Schule mag er nicht, freundet sich dort aber mit Jonathan an, ein Junge aus ärmlichen Verhältnissen. Doch seine Eltern sind gegen diese Verbindung, schicken Paul auf eine Eliteschule. Und Pauls Seele leidet ... "Zeiten des Umbruchs" von James Gray schildert sensibel und klassisch elegant die Spaltungen in der Gesellschaft. Und das meisterlich.

Bildrechte: Universal Pictures

Der Großvater gibt Halt in "Zeiten des Umbruchs": Michael Banks Repeta und Sir Anthony Hopkins in James Grays autobiografischem Drama.

"Bones And All" - Liebe unter Kannibalen

USA in den 80er Jahren: Im Verborgenen leben vereinzelt Kannibalen - nach aussen hin ganz normale Menschen, die sich an Menschenfleisch laben. Die junge Maren driftet durch die Südstaaten und trifft schließlich auf Lee - eine Lovestory unter Kannibalen beginnt. "Bones And All" ist ein wilder Genremix aus Horror, Roadmovie und Liebesgeschichte. Mit einem starken Timothée Chalamet in der Hauptrolle als charismatischer Teen mit Fleisches-Lust.

Lieben sich und zweifeln an ihrer Veranlagung: Timothée Chalamet und Taylor Russell als junge Kannibalen in "Bones And All" (Filmszene).

"Voices from the Fire" - Starke Doku über Zwangsprostitution

Der Dokumentarfilm "Voices from the Fire - Stimmen vom Feuer" blickt in die Welt der Zwangsprostitution. So eindringlich wie diskret erzählt Helen Simon von Frauen, die es geschafft haben, der Sexsklaverei und dem Menschenhandel zu entkommen. Ein sehenswerter, sensibler und kluger Film, weil er die Opfer niemals in Bedrängnis bringt und jede Effekthascherei verweigert.

Bildrechte: Der Filmverleih

"Voices from the Fire - Stimmen vom Feuer"-Filmszene

"Servus Papa, See You In Hell" - Flucht aus der Sekte

Den Sumpf der bürgerlichen Welt überwinden, frei sein in Kunst, Leben und Sex. In der Kommune eines gewissen Otto soll eine bessere Welt entstehen. Doch geht es vor allem den Kindern in der Kommune schlecht. Aus der Perspektive von Jeanne erzählt "Servus Papa - See You in Hell" die Geschichte einer Emanzipation, basierend auf den Erinnerungen der Ko-Autorin Jeanne Tremsal, die selbst in der Kommune des österreichischen Aktionskünstlers Otto Muehl lebte.

Bildrechte: Port au Prince Film

Fanatisch und nach Macht strebend: Clemens Schick als Sektenführer Otto in "Servus Papa, See You In Hell".

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