Black Friday 2022: Was sind die Angebote und Deals wert?

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Konsumpsychologe: Wir sind anfällig für Rabatte

Psychologisch sind wir einfach anfällig für Rabattaktionen, weiß der Markt- und Konsumpsychologe Prof. Dr. Georg Felser. "Wir mögen es nicht, irgendetwas zu verlieren", erklärt er. Wenn Preise sinken, eröffne das potentielle Sparmöglichkeiten.

Diese Chance nicht zu nutzen, beschere manchen das Gefühl, eine Möglichkeit zu vertun und damit etwas verlieren zu können. "Wenn wir dann glauben, dass wir diesen Verlust, den wir sonst gehabt hätten, dadurch vermeiden können, dass wir das Schnäppchen nehmen, dann finden wir das natürlich umso toller", erklärt der Konsumpsychologe.

Zwei entscheidende Rabatt-Tricks der Händler

Um Kunden und Kundinnen in die Läden zu locken, arbeiten Händler mit verschiedenen Rabatt-Tricks. Zum einen werden Artikel im Preis gesenkt, in der Hoffnung, dass den Verbrauchern und Verbraucherinnen im Umfeld weitere Waren ins Auge springen. "Beispielsweise bei rabattierter Butter. Dadurch kommen Verbraucherinnen und Verbraucher in den Supermarkt und kaufen dann noch viel mehr", sagt Prof. Dr. Erik Maier vom Lehrstuhl für Marketing und Handel Leipzig.

Zum anderen werde auf Impulskäufe gesetzt. Hier stehe das einzelne Produkt im Fokus, dass das Interesse der Käufer und Käuferinnen wecken soll. Hier ist von Impulsrabatten die Rede. "Ich soll also dazu bewegt werden, durch eine möglichst hohe Rabattierung diesen einen Artikel zu kaufen, obwohl ich ihn vielleicht überhaupt nicht nötig habe", so Maier.

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