Kurz informiert: Wikimedia, Pentesting-Tool, ARD Audiothek ...

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Wikimedia soll in Russland Strafe zahlen

Die Wikimedia Foundation ist vor einem Gericht in Moskau damit gescheitert, mehrere Bußgelder in fünfstelliger Höhe abzuwenden. Die russische Medienaufsicht Roskomnadsor besteht darauf, dass es sich bei mehreren Wikipedia-Artikeln um Falschinformationen handele. Wie die Wikimedia Foundation mitteilt, soll sie umgerechnet circa 80.000 Euro bezahlen. In den beanstandeten Artikeln geht es unter anderem um die russische Invasion der Ukraine im Frühjahr, den Kampf um Kiew, in der Ukraine verübte Kriegsverbrechen und die Bombardierung eines Krankenhauses. Die Strafen stützen sich auf neue Gesetze, die noch im Frühjahr erlassen wurden und die Verbreitung von Informationen untersagen, die den Interessen des russischen Staates zuwiderlaufen.

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Missbrauch von Pentesting-Tools eindämmen

Eigentlich klopfen Sicherheitsforscher mit dem legitimen Pentesting-Tool Cobalt Strike Firmen-Netzwerke auf Schlupflöcher ab und schließen diese. Doch Angreifer nutzen es auch für ihre Zwecke und setzen sich darüber in Netzwerken fest. Das sollen Admins nun dank von Google öffentlich zur Verfügung gestellter Erkennungsregeln besser feststellen können. Dabei handelt es sich um ein quelloffenes Framework, mit unter anderem Erkennungsmustern für Trojaner. Mit diesen Regeln kann man beispielsweise den Open Threat Scanner des c't-Sicherheitstools Desinfec't ausstatten.

ARD Audiothek jetzt auf Smart-TVs

Die ARD bietet ihre Audiothek nun auch auf smarten Fernsehern an. Nutzerinnen und Nutzer können damit auf dem Smart-TV mehr als 60 öffentlich-rechtliche Hörfunksender sowie andere Audioformate abrufen. Dazu gehören laut ARD unter anderem Hörspiele und Podcasts. Bislang war die ARD Audiothek als App für Mobilgeräte sowie als Browser-Version abrufbar. Auf dem Smart-TV wird die Audiothek nicht als App, sondern über HbbTV aufgerufen. Dazu drückt man auf den roten Knopf der Fernbedienung, während ein ARD-Programm auf dem TV läuft.

Weltraumteleskop analysiert Exoplaneten-Atmosphäre

Das Weltraumteleskop James Webb hat die Atmosphäre eines Exoplaneten in bislang unerreichter Detailtiefe analysiert. Gefunden hat das Instrument bei dem Himmelskörper mit der Bezeichnung WASP-39 b unter anderem Wasser, Schwefeldioxid, Kohlenstoffmonoxid, Natrium und Kalium. Damit habe das Weltraumteleskop gezeigt, dass es ein ganzes Menü an Atomen, Molekülen und sogar Spuren chemischer Prozesse sowie Wolken auf weit entfernten Exoplaneten analysieren kann, erklärt das Forschungsteam. Der etwa 700 Lichtjahre entfernte Himmelskörper ist ein wichtiges Trainingsobjekt für das Weltraumteleskop, dort war kurz nach der Inbetriebnahme Kohlenstoffdioxid nachgewiesen worden.

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(igr)

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