Black-Friday-Angebot von Amazon macht wütend - Kunde fühlt sich verschaukelt

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Erstellt: 25.11.2022, 08:49 Uhr

Von: Stella Henrich

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Am 25. November wollen Shoppingfans wieder beim Black Friday zuschlagen. Doch nicht jedes Angebot lohnt sich. Wie ein Beispiel von Amazon zeigt. Ein Twitter-User fühlt sich verschaukelt und postet das vermeintliche Schnäppchen.

München ‒ Die Rabattschlacht Black Friday ist in vollem Gange. Nicht nur im Einzelhandel, auch im Internet unterbieten sich die Händler und locken Kunden mit saftigen Preisnachlässen auf ihre Webseiten. Doch so manches Angebot kommt bei einigen Usern im Internet überhaupt nicht gut an. Vor allem dann, wenn sie sich verschaukelt vorkommen. Auf der Suche nach kabellosen Ohrhörern fand ein User dieses vermeintlich gute Angebot beim Online-Händler Amazon. Stöpsel mit Ladeetui für 60,49 Euro mit einer Ersparnis von 50 Prozent am Black Friday.

Die Krux, der Preis von 60,49 Euro galt auch schon vor zwei Wochen. Als Beleg stellt er beide Angebote nebeneinander und postet sie beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Viele Black-Friday-Deals sind schon vor dem Black Friday 2022 bei Amazon verfügbar. Werfen Sie einen Blick auf die besten Angebote.

Black-Friday-Angebot von Amazon: Etliche User machen sich lustig

Die Twitter-Gemeinde schlägt bei dem jungen Mann auf. Etliche Likes und Retweets folgen: „Am meisten spart man bei Aktionen noch immer, wenn man nichts kauft“, „Pseudo-Angebot, eigentlich eine Frechheit, ein schlechter Scherz“, „Black Friday ist ein reiner Marketing-Gag“. Eine andere Userin zitiert scherzhaft eine „angebliche Weisheit“ aus dem Händler-Poesiealbum: „Rabatte lass dir vom Händler sagen, werden vorher aufgeschlagen.“

Ein User rät daher, immer Preisvergleichsportale wie zum Beispiel Geizhals zu nutzen. Rabatt hin, Rabatt her. Eine Nutzerin versteht es so und so nicht, dass es Leute gibt, die bei Amazon kaufen. „Die ruinieren alles, lokale Geschäfte, Arbeitsrechte, Umwelt!“

Black-Friday-Angebot von Amazon: Shoppingfans sollten einige Tipps beachten

Bild zeigt Plakate mit Black Friday Logo.

Black Friday in Deutschland: Nicht jedes Angebot ist ein Schnäppchen. (Symbolbild) © Beata Zawrzel/imago

Shoppingfans, die sich von dem Negativ-Beispiel von ihrer Schnäppchenjagd nicht abbringen lassen, können dennoch sparen. Sie sollten aber bereits im Vorfeld ein paar Tipps beachten, um eine Enttäuschung zu vermeiden.

Fünf Tipps für den Black Friday:

Überlegen Sie vor dem Black Friday, was Sie kaufen wollen.Machen Sie sich eine Einkaufsliste.Preisvergleiche lohnen sich immer. Recherchieren Sie Preise von verschiedenen Anbietern. Nutzen Sie Vergleichsportale wie Idealo, Geizhals oder bestekauf.de.Legen Sie sich ein Shoppingbudget fest, damit Ihre Einkaufsjagd nicht aus dem Ruder läuft.Bewahren Sie die Ruhe beim Einkaufen. Herunterzählende Uhren oder „bald ausverkauft“ sollten Sie nicht in Ihrer Kaufentscheidung beeinflussen.

Am Ende geht es dann vielen vielleicht wie dieser Userin. Seit Wochen suchte sie nach einer bestimmten Nähmaschine, berichtet sie über Twitter. Sie überlegte hin und her bei 299 Euro. Dann das Black Friday Angebot: 129 Euro. Die Maschine wird ihr „nächste Woche geliefert“.

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