Alfons Schuhbeck: Starkoch hat seine Steuerschuld noch nicht bezahlt

Alfons Schuhbeck: Starkoch hat seine Steuerschuld noch nicht bezahlt
Starkoch Alfons Schuhbeck hat einen Monat nach seiner Verurteilung noch nicht damit begonnen, seine Steuerschulden zu begleichen. Das sagte ein Sprecher des ...

Starkoch Alfons Schuhbeck hat einen Monat nach seiner Verurteilung noch nicht damit begonnen, seine Steuerschulden zu begleichen. Das sagte ein Sprecher des Oberlandesgerichts München. 

Am 27. Oktober 2022 wurde Alfons Schuhbeck verurteilt. Drei Jahre und zwei Monate Haft sowie 1,2 Millionen Euro verhängte der Richter als Strafe. Schuhbeck ließ im Prozess verlautbaren, er „stehe zu seiner Schuld“. Doch noch lässt diese Standfestigkeit auf sich warten. Laut Berichten von „t-online“ und „tz“ hat Schuhbeck bis jetzt nicht damit begonnen, seine Steuerschuld zu bezahlen.

Ein Sprecher sagte, seit der Urteilsverkündung seien weder dem Gericht noch der Staatsanwaltschaft „Schadenswiedergutmachungsbemühungen“ bekannt geworden. Auch gebe es bisher keine Bestrebungen von Schuhbeck seine Haft anzutreten.

Waren Schuhbecks Äußerungen doch nur „leere Worthülsen“?

Schuhbeck hatte während des Prozesses desöfteren betont, dass er wisse, dass es falsch war, was er getan habe. Und wolle Verantwortung übernehmen und den entstandenen Schaden wiedergutmachen. Allein, dies lässt noch auf sich warten.

Zunächst einmal legten seine Anwälte Revision gegen das Urteil ein. Wie die „tz“ berichtet, sehen Insider die Äußerungen von Schuhbeck während des Prozesses als „leere Worthülsen“. Schuhbeck habe sie erst reuig gegeben, als ein ehemaliger Mitarbeiter gegen ihn ausgepackt hatte. Es sei seine Strategie gewesen, das Urteil abzumildern.

Investor versprach offenbar Geld - und zahlte nicht

Am Ende wurde die hinterzogene Steuer mit 2,3 Millionen Euro festgesetzt. 1,2 Millionen Euro soll Schuhbeck zahlen. Doch warum tut er das nicht? Eine schnelle Begleichung der Schuld könnte in einem Wiederholungsprozess laut „tz“ womöglich strafmildernd wirken. 

Die „tz“ schreibt, dass Schuhbeck das Versprechen eines Investors hatte, die Wiedergutmachungssumme zu bezahlen. Doch der Investor zahlte nicht. Nun werde weiterhin nach einem Geldgeber gesucht, heißt es. Schuhbeck hatte im Prozess versprochen, „unermüdlich“ an der Wiedergutmachung zu arbeiten. „Die Bemühungen halten unvermindert an“, zitiert die „tz“ Schuhbecks Sprecher.

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