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Filmfestival: Doku über Alanis Morissette feiert Premiere - Kultur

«Jagged» gibt Einblick in die Karriere von Alanis Morissette - und in ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen. Vor der Premiere in Toronto distanziert sich die Sängerin allerdings von dem Film.

Ihre Geschichte sei "viel zu nuanciert" dafür, dass eine andere Person sie schildern könne, so Morissette. Das Filmteam habe Fakten eingebracht, "die nicht wahr sind". Zudem habe man ihr in Interviews ein "falsches Gefühl der Sicherheit" vermittelt.

"Ich habe zugestimmt, an einem Beitrag über die Feier des 25-jährigen Jubiläums von [dem Album] "Jagged Little Pill" teilzunehmen, und wurde in einer sehr verletzlichen Zeit interviewt (während ich mitten in meiner dritten postpartalen Depression steckte)", schreibt Morissette. Als sie den ersten Schnitt des Films sah, sei ihr klar geworden, "dass unsere Visionen tatsächlich schmerzlich voneinander abweichen".

Beim TIFF werden in diesem Jahr zehn Tage lang über 130 internationale Produktionen gezeigt. Am 18. September wird der Siegerfilm verkündet, der in Toronto traditionell vom Publikum gewählt wird.

© dpa-infocom, dpa:210915-99-224201/2

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